Fünf Jahre Forstreform
Zeit Bilanz zu ziehen
Vor fünf Jahren trat die heftig umstrittene bayerische Forstreform in Kraft. Dabei wurden die Forstämter Bad Griesbach, Passau, Freyung und Neureichenau aufgelöst. Die Staatswälder in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau sind seitdem im neuen Forstbetrieb Neureichenau zusammengefasst. Eine Fläche von fast 19 000 Hektar.
Die Reform stieß auf massiven Widerstand. Der Bund Naturschutz hatte ein Volksbegehren veranlasst, das mit 9,3 Prozent knapp an der 10 Prozenthürde scheiterte.
Der ganze Artikel auf TRP1
Siehe auch Ein Jahr Forstreform
Jagdgenossenschaften – Aufgaben im Jagdrechtssystem
Neues AID Heft erschienen.
In dem Heft werden Bedeutung und Aufgaben der Jagdgenossenschaften als öffentlich-rechtliche Körperschaften ausführlich vorgestellt. Es richtet sich besonders an die Grundeigentümer, denn diese sind die Inhaber des Jagdrechtes auf ihrem Grundeigentum. Die Jagdgenossenschaften stellen dabei als Vertretung der Grundeigentümer einen wesentlichen Eckpfeiler der jagdlichen Organisation dar. Das Heft gibt eine Einführung in die Grundlagen des deutschen Jagdrechtssystems, die Aufgaben und die Bedeutung der Jagdgenossenschaften. Es bietet außerdem wichtige Hinweise zu Organisation, Arbeit und rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Jagdgenossenschaften und beschreibt die Erfordernisse und Möglichkeiten bei Verpachtung oder Eigenbewirtschaftung.
Sie können das Heft hier erwerben
Immer auf den Wegen bleiben
Rotkappe, Marone oder Hallimasch – Kenner können sie im Wald in diesen Tagen riechen. Die Pilzsaison beginnt und die Sammler erobern die heimischen Wälder.
Mit ihrer Sammelleidenschaft machen sich die Pilzfans nicht nur Freunde. Denn auf der Suche nach den schönsten Exemplaren bleibt kaum ein Sammler auf den Wegen. „Wenn sie im Pilz-Wahn sind, dann gehen sie tief in die Dickungen“, weiß Johannes Quinkert, Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Kreisjägerschaft im Hochsauerlandkreis. Er fürchtet um die Ruhe des Wildes, wenn vor allem aus den Städten des Ruhrgebiets nun die Massen in die Wälder strömen.
Wie Recht Quinkert hat, belegt eine Studie der Deutschen Wildtier Stiftung. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wurde untersucht, welche Störungen das Wild am meisten beeinflussen. Überraschendes Fazit dabei: Der einsam durch die Wälder streifende Pilzsammler stresst Tiere mehr als lärmende Holzarbeiter.
Der ganze Artikel in Der Westen
Standortskartierung – Grundlage für die Zukunft unserer Wälder
Abschluss der flächendeckenden Außenaufnahmen im niedersächsischen Landeswald.
Fachveranstaltung mit anschließendem Waldbegang
am 13. September 2010 im Jagdschloss Springe
die niedersächsischen Landesforsten haben ihre komplette Waldfläche standörtlich kartiert. Auf 330.000 Hektar Fläche wurde der Waldboden untersucht und unter anderem in Zusammenhang mit Nährstoff- und Wasserverhältnissen, der Vegetation, Waldhistorie oder auch Geologie und Klima gebracht.Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen, gerade in Zeiten des Klimawandels können Entscheidungen über eine standortgerechte Baumartenwahl und die Entwicklung stabiler und zukunftssicherer Wälder nur mit fundierten Standortuntersuchungen getroffen werden. Zur niedersächsischen Abschlussveranstaltung werden Fachleute aus ganz Deutschland anreisen.
Alfred Möller als Pionier brandenburgischer Forstwirtschaft würdigen“
FDP-Forstexperte erinnert an Vordenker der naturgemäßen Waldwirtschaft
Anlässlich seines bevorstehenden 150 jährigen Geburtstages hat der forstpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gregor Beyer, auf die Lebensleistung des Begründers der Dauerwaldtheorie, Prof. Dr. Alfred Möller, hingewiesen. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, an der morgigen Festveranstaltung zu Ehren dieses Vordenkers der naturgemäßen Waldwirtschaft in Eberswalde teilzunehmen“, so der Liberale.
Die ganze Mitteilung unter www.fdp.fraktion.brandenburg.de
Kampf ums Holz: Sägewerke bekommen keinen Nachschub
Die Sägewerksbranche ist in Aufruhr. Es gibt kein Holz mehr, der Markt ist leer gefegt. Heggenstaller in Unterbernbach (Kreis Aichach-Friedberg) arbeitet seit ein paar Wochen kurz. Pröbstl in Fuchstal-Asch (Kreis Landsberg) arbeitet mit einer Kapazitätsauslastung von 60 Prozent. Weiter verschärft wird die Lage nun, weil das Landsberger Großsägewerk Klausner im September den Vollbetrieb wieder aufnehmen will. Es stand nach dem Zusammenbruch des US-Marktes über ein Jahr still.
Der ganze Artikel in Augsburger Allgemeine
Duell am Eichenstamm
Hirschkäfer kämpfen erbittert um Weibchen – Neues Meldenetz für seltene Tierart
Der Hirschkäfer gehört zu den größten seiner Art in Europa. Seinen Namen erhielt er wegen seines geweihartig vergrößerten männlichen Oberkiefers.
Und sie sind so selten, dass sie schon seit mehr als 70 Jahren auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen: die Hirschkäfer. Für sie hat Hessen-Forst mit Sitz in Kassel jetzt ein Meldenetz aufgebaut.
Der ganze Artikel auf HNA.de
Ziele erreicht – mit Abstrichen
Externes Gutachten lobt Umsetzung der Forstreform – Minister Brunner gegen Vorgabe von Umsatzrenditen
Der Forstbetrieb im bayerischen Staatswald werde „im Großen und Ganzen vorbildlich bewirtschaftet“. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das allerdings auch Mängel bei der Einbindung der Mitarbeiter und der Anpassung der Wildbestände sieht.
Der ganze Artikel bei Passauer Neue Presse
Umweltverbände boykottieren Waldgipfel
Für Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) ist das Positionspapier nicht weniger als eine “Weichenstellung”. 36 Verbände und Institutionen zeichnen als Partner der neuen Broschüre “Wälder für Niedersachsen – Wald, Forst- und Holzwirtschaft im Wandel”. Darunter neben dem Landwirtschafts-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium auch Forst- und Jagdverbände, Städte- und Landkreistag sowie Industrieverbände und Hochschulen. Zwei der wichtigsten Umweltverbände in Niedersachsen hingegen sind aus dem Projekt ausgestiegen, weil der Naturschutz nach ihrer Auffassung zu kurz kam.
Der ganze Artikel in NDR online
Fünf Jahre Forstreform: Den Staatswald gleichzeitig nutzen und schützen
Der große Spagat im Wald
Seit fünf Jahren gibt es kein Forstamt mehr in Eltmann. Es ist zum 1. Juli 2005 zusammen mit den oberfränkischen Ämtern Ebrach und Burgebrach sowie dem Forstamt Gerolzhofen in den neuen Forstbetrieb Ebrach aufgegangen, der jetzt für die Bewirtschaftung, aber auch Schutz und die Pflege der 17 000 Hektar Staatswald zuständig ist. Andere Bereiche der früheren Forstämter wie forsthoheitliche Aufgaben sind an die Ämter für Landwirtschaft und Forsten übergegangen, die Jagdhoheit an die Kreisverwaltungsbehörden.
Der ganze Artikel in Mainpost

