Forstliche Studiengänge an deutschen Universitäten wurden erfolgreich harmonisiert
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Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft kritisiert die Forderungen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes zur Waldwirtschaft in Deutschland
Berlin, 7.5.2008: Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft weist die Aussagen des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes zur Waldwirtschaft in Deutschland entschieden zurück. “Sowohl die Aussagen der nationalen Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt als auch das Positionspapier der Umweltverbände zeugen von eklatanten Fehleinschätzungen und Unwissenheit über die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge im deutschen Wald”, sagte Georg Schirmbeck MdB, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in Berlin. “Nach Berechnungen des Clusters Forst Holz gingen rund 40.000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren, wenn - wie gefordert - fünf Prozent der Waldfläche stillgelegt werden”, ergänzte Ullrich Huth, Vizepräsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR). (weiterlesen…)
Gift-Dusche am Oberrhein: So betreibt das Land „Naturschutz“
NABU protestiert scharf gegen Maikäfer-Massentötung im Vogelschutzgebiet und stellt neues Positionspapier vor / Gift reichert sich in Wildschweinbraten an
Schwetzingen/Stuttgart – Aus Hubschraubern planen die Forstbehörden am Montag und Dienstag (5./ 6. Mai 2008) die Hardtwälder zwischen Karlsruhe und Schwetzingen großflächig mit einem Insektengift einzunebeln. Ziel sind die bei den frühlingshaften Temperaturen ausfliegenden Maikäfer. Das verwendete Nervengift Dimethoat wird alle Insekten vernichten, die damit in Berührung kommen oder es fressen. Am Dienstag soll das EU-Vogelschutzgebiet im Süden des Schwetzinger Hardtwaldes in der Giftwolke verschwinden.
„Es ist ein Skandal, dass das Land ein EU-Vogelschutzgebiet mit einem Gift überzieht, das alle Insekten tötet. Wir sind über diese Aktion entsetzt und fordern Minister Peter Hauk dringend auf, seine Auffassung von Naturschutz zu überdenken. Wie die Vernichtung von Insekten in seinen Aktionsplan Biologische Vielfalt passen soll, ist mir schleierhaft“, sagt Dr. Andre Baumann, der Landesvorsitzende des Naturschutzbundes NABU. (weiterlesen…)
Bürger bangen um den Fortbestand ihres Waldes
Riesige Stapel Holz und tiefe Furchen im Waldboden, verursacht durch schweres Gerät, haben unlängst Bürger in Oberschönegg und dessen Ortsteilen aufgeschreckt. Sie fürchten um den Wald in ihrer Umgebung. Auch Schlagzeilen wie “Droht unseren Wäldern der Ausverkauf?” in Bezug auf die Bayerische Forstreform im Jahr 2005 schüren die Angst der Bürger.
Wildschweinfleisch und Pilze weiter stark radioaktiv belastet
PRESSEMITTEILUNG der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg
“Im Feinschmeckerland Baden-Württemberg mit den Tourismushochburgen des Schwarzwaldes sowie in Oberschwaben ist das Fleisch von Wildschweinen weiterhin massiv radioaktiv belastet”, so der verbraucherpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Reinhold Pix. Das Ministerium Ländlicher Raum hat auf eine Anfrage von Pix die Untersuchungsergebnisse seit 2005 zur Verfügung gestellt. “Über 20
Prozent aller untersuchten Wildschweine waren mit mehr als den zulässigen 600
Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) belastet. (weiterlesen…)
Baden-Württembergs Wälder werden ausverkauft
BUND erhebt mit „Schwarzbuch Wald“ die Missstände im Land –
Umwelt- und Naturschutzverband fordert Einhaltung ökologischer Standards
Stuttgart. Noch gibt es sie, die alten Buchen auf der schwäbischen Alb, die knorrigen Eichen im Kraichgau und die mächtigen Tannen im Schwarzwald. Aber ihre Tage sind gezählt. Denn die Landesforstverwaltung von Baden-Württemberg hat Waldbesitzer und Förster aufgerufen, sie zu fällen und in gewinnbringenden Profit zu verwandeln. Auf diesen Missstand weist der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, zum „Tag des Baumes“ (Freitag, 25.04.2008) mit seinem aktuellen „Schwarzbuch Wald“ anhand von 17 Beispielen exemplarisch hin. Gefällt werden Bäume mit Spechthöhlen und Greifvogelhorsten sowie morsche Stämme, die bedrohte Arten wie Heldbock und Hirschkäfer beheimaten. Dabei hinterlassen die riesigen Forstmaschinen Schneisen der Verwüstung. Und obwohl das Landeswaldgesetz es verbietet, werden Kahlhiebe auch an Steilhängen und in Wasserschutzgebieten vollzogen. Auch die wertvollsten Gebiete – die sich selbst überlassenen Bannwälder – werden nicht verschont. (weiterlesen…)
Naturschutz: Zu Tode gesichert
Wenn es gilt, Massen von Holz an den Markt zu bringen, wird die Sicherung von Spazierwegen manchem Förster zur liebsten Pflicht. Ein Husarenstück aus der Provinz
Klausner und Klenk dementieren Sägewerks-Gerüchte
Die Klenk AG wehrt sich mit Entschiedenheit gegen das in der Stadt Leutkirch kursierende Gerücht, auf der Muna bei Urlau doch kein Großsägewerk bauen zu wollen. “An solchen Aussagen ist nichts dran”, sagte Unternehmenssprecher Dr. Klaus Böltz auf Anfrage der “Schwäbischen Zeitung“.
In Folge von längeren Zahlungszielen und reduzierten Rundholzlieferungen von Waldbesitzerseite an die Klausner-Gruppe war in den vergangenen Monaten immer wieder spekuliert worden, ob Klenk nicht auf den Sägewerks-Neubau in Urlau bei Leutkirch verzichte und stattdessen das Werk des Mitbewerbers in Landsberg übernehme.
Biologische Vielfalt soll Lebensbedingungen der Tier- und Pflanzenwelt verbessern
„Der baden-württembergische Aktionsplan Biologische Vielfalt soll die Lebensbedingungen der heimischen Tier- und Pflanzenarten weiter verbessern und die bisherige Naturschutzarbeit ergänzen. Baden-Württemberg steht zu seiner Verantwortung, unsere schöne und vielfältige Natur zu bewahren”, sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Freitag (4. April) bei der Auftaktveranstaltung des Aktionsplans Biologische Vielfalt in Aidlingen-Lehenweiler (Landkreis Böblingen). Danach ordnete er die Ausrottung der Kormorane am Bodensee an.
Es wird Zeit für eine Politikwende.

