Zu wenig Förster im Land

LNV kritisiert Personalpolitik des Landes

Naturnahe Wälder sind begrüßenswert, doch wie das mit immer weniger Forstbediensteten funktionieren soll, ist fraglich.

Der LNV Vorsitzende Reiner Ehret begrüßt das Konzept für Naturnahe Wälder, stellt aber fest, dass das Land die Politik der Vorgängerregierung fortsetzt und in der Forstverwaltung weiter Personalstellen streicht. „Junge Forstleute muss man inzwischen im Land mit der Lupe suchen. Eine ökologisch und ökonomisch vernünftige Forstwirtschaft ist so nicht machbar!“, mahnt Ehret.

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Umweltverbände warnen vor steigender Laubholznutzung

Kein Ausverkauf öffentlicher Wälder

Berlin, 6.3.2012 – Eine deutlich gestiegene Holznutzung in den
letzten 20 Jahren hat zu einer intensiven Bewirtschaftung und mangelndem
Schutz in deutschen Wäldern geführt. Die steigenden Holzpreise üben
einen massiven Druck auf die Wälder aus. Der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace fordern einen transparenten Umgang mit Daten und Planungen in öffentlichen Wäldern. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf genaue Informationen zur Zukunft der alten Buchen- und Laubwälder“, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. „Wirklich nachhaltiger Waldschutz lässt sich nicht mit einer einseitig industriell und
ökonomisch ausgerichteten Waldpolitik vereinbaren.“
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ForstBW setzt neue Maßstäbe im Waldnaturschutz

Ihre Meinung ist gefragt!

 

 


Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012 unter www.waldnaturschutz-forstbw.de

Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, sowie der gesamten Öffentlichkeit. Die „Politik des Gehört-Werdens“ soll aktiv gelebt werden!

Wir möchten daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute länderübergreifend dazu einladen, sich vom 5. März bis 30. März 2012 aktiv an der Entwicklung dieser Konzeption zu beteiligen. Weiterlesen

Strategie soll Wald auf die Zukunft vorbereiten

Bundestags-Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Anhörung)
Berlin: (hib/EIS) Mit der „Waldstrategie 2020“ verfolgt die Bundesregierung für die Zukunft viele Ziele: Einerseits sollen die öffentlichen und privaten Wälder in Deutschland an zu erwartende Klimaänderungen angepasst werden, den Nachschub des Rohstoffes Holz für die Forst- und Holzwirtschaft sichern und die Erträge steigern, andererseits soll der Wald als Naherholungsraum dienen und zur Erhaltung der Arten- und Pflanzenvielfalt beitragen. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochmorgen begrüßte der eingeladene Sachverständige Philipp Freiherr zu Guttenberg von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände die Entwicklung der von der Bundesregierung vorgelegten Strategie. „Nur wenn der Wald auch in Zukunft nachhaltig bewirtschaftet wird, kann er die an ihn gerichteten Anforderungen erfüllen“, sagte er. In Deutschland gebe es rund zwei Millionen private und kommunale Waldbesitzer. Rund 170 Milliarden Euro würden pro Jahr in der Holzwirtschaft umgesetzt. Doch merkte der Sachverständige an, dass die Ziele der nationalen Biodiversitätstrategie der Bundesregierung dem Interesse der Waldbesitzer entgegen stehen würden und nicht mit der Waldstrategie im Einklang stünden. Ein selbstgestecktes Ziel der Biodiversitätsstrategie ist zum Beispiel die Schaffung eines Naturwalderbes von 5 Prozent der gesamten deutschen Waldfläche bis zum Jahr 2020. Dies bedeutet einen Entzug von Flächen auf Kosten der Holzbewirtschaftung. Weiterlesen

Waldschäden deutlich gestiegen

Geschwächter Wald leidet unter Klimawandel

Um 4 % – Punkte sind die deutlichen Waldschäden im vergangenen Jahr gestiegen. Dies gaben die SDW-Experten nach Auswertung der Daten des Großteils der Bundesländer (von etwa 85 % der Waldfläche) bekannt. Der Anteil der deutlichen Schäden liegt bundesweit bei 27 %. Bei den Ländern zeigt sich folgendes Schadbild: Deutlich verschlechtert hat sich der Waldzustand in Hessen (um 11 %-Punkte), Nordrhein-Westfalen (um 10 %-Punkte) und Rheinland-Pfalz (um 7 %-Punkte). Leicht verschlechtert hat sich die Situation in Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Etwa gleich geblieben sind sie in Bayern und Sachsen-Anhalt.

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Fernab jeder faktischen Grundlage

Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern

Berlin, 23.01.2012 „Forstwirtschaft zerstört Deutschlands
Waldnaturerbe“ – so titelt eine kürzlich erschienene gemeinsame Presseerklärung einiger Umweltverbände, mit der diese einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz fordern.
„Eine Forderung, die in leider gewohnter Weise ohne jeglichen Realitätsbezug erhoben wird“, entgegnet Dr. Markus Ziegeler, Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).
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Umweltverbände fordern Einschlagstopp für alte Buchenwälder

Gemeinsame Presseerklärung
BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace

Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe

Berlin – Zum Start der “Grünen Woche” fordern BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz. Zehn Prozent des öffentlichen Waldes sollen auf zusammenhängenden Flächen aus der forstlichen Nutzung genommen und rechtlich verbindlich als “Urwälder von morgen” ausgewiesen werden. Nur so kann die von der Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossene “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt” umgesetzt werden. Weniger als ein Prozent Wald steht in Deutschland derzeit unter verbindlichem Schutz vor der Säge. Zum Vergleich: In Brasilien sind 30 Prozent des Amazonas-Urwaldes gesetzlich geschützt.

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Nachfrage nach gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern

23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern

Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und Absolventen forstlicher Studiengänge an einer anschließenden Laufbahnausbildung mit Laufbahnprüfung im Forstbereich des Landes. Diese vom Land angebotene und finanzierte Qualifizierung sieht der Minister als eine gut angelegte Investition in die Zukunft.

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Stellungnahme von Pollmeier zur Werksschließung in Malchow

Mit dieser Stellungnahme reagieren wir auf die Aussagen von Herrn Minister Dr. Till Backhaus – und konkretisieren ausführlich die Gründe für die Stilllegung unseres Sägewerksstandorts in Malchow/Mecklenburg-Vorpommern.
Unsere Pressemeldung „Schlechte Rundholzversorgung führt zur Schließung des Pollmeier-Sägewerks Malchow“ vom 11.10.2011 hatten wir bewusst weitgehend neutral formuliert, um auf der einen Seite Schuldzuweisungen zu vermeiden, auf der anderen Seite aber vor allem nicht dem Vorwurf zu unterliegen, mit der für alle betroffenen Mitarbeiter mit persönlichen Einschnitten verbundenen Werksschließung zu polemisieren, um eigene Interessen in den Vordergrund zu spielen.

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