Nur noch Büro-Förster
Umweltschützer kritisieren Betrieb der Staatsforsten
Natürlich hat es sich verbessert, das Verhältnis zwischen den Bayerischen Staatsforsten und den Umweltverbänden, den Forstunternehmern und den vielen anderen Organisationen, die in den 800 000 Hektar Staatswald zugange sind. Schließlich ist die höchst umstrittene Forstreform unter Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber fast auf den Tag genau vier Jahre her. Und die Zeit heilt manche Wunde. Aber das Misstrauen ist noch mindestens so hoch wie der Korrekturbedarf, der jetzt bei einem Expertenhearing der Landtags-SPD angemeldet worden ist.
Der ganze Artikel in Süddeutsche Zeitung
Krise im Wald
Hessen-Forst holzt weniger ab
In Hessens Wäldern wird derzeit aufgeforstet statt abgeholzt. Wegen der geringen Nachfrage fällt der Landesbetrieb Hessen-Forst weniger Bäume. Stattdessen forstet die Belegschaft derzeit Windwurfflächen auf. Dabei wird statt der Fichte immer häufiger die für den Klimawandel besser gerüstete Douglasie gepflanzt. Trotz Wirtschaftskrise hat Hessen-Forst das Jahr 2008 mit schwarzen Zahlen beendet.
Der ganze Artikel in Frankfurter Rundschau
Forstreform/SPD-Fachgespräch
Termine am Montag, den 29. Juni 2009
Nach vier Jahren Forstreform und „Bayerische Staatsforsten“ lädt die SPD-Fraktion zu dem Fachgespräch „Vier Jahre Forstreform – Erfahrungen und Korrekturbedarf“ (10.30-15.30, Saal 2). Neben dem Vorstandsvorsitzenden der Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager, dem Sprecher des Waldbündnis Hans Kornprost und dem Chef des Forstbereichs im Landwirtschaftsministerium MDirig Georg Wendisch nehmen Spitzenvertreter des Berufsverbands der Forstunternehmer, der Wissenschaft, des Bund Naturschutz, der IG Bau, des Bayerischen Jagdverbands, des Bunds Deutscher Forstleute, des Bayerischen Forstvereins, des Deutschen Alpenvereins und des Tierschutzbund Bayern teil. Dazwischen Pressegespräch mit der land- und forstpolitischen Sprecherin Maria Noichl sowie Teilnehmern.
10:30 Landtag PK-Raum 211
Förster diskutieren über die Zukunft des Waldes
Unter dem Thema “Wälder schaffen Wachstum” diskutieren Förster mit
hochrangigen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft des Waldes.
Anlässlich seiner 64. Jahrestagung vom 25. bis 28. Juni in Potsdam erwarten der Deutsche Forstverein (DFV) und der Landesbetrieb Forst Brandenburg mehr als 1.000 Teilnehmer aus Deutschland und dem
europäischen Ausland, um in zahlreichen Diskussionsforen und Seminaren verschiedene Aspekte der heutigen Forstwirtschaft zu
beleuchten. Die Situation der Forst- und Holzwirtschaft in Zeiten der Wirtschaftskrise steht genauso auf der Tagesordnung wie die Folgen
der Forstreformen oder die Frage, welche Konsequenzen die Waldzerstörung in den Tropen auf die Wälder in Deutschland hat.
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Verfassungsbeschwerde gegen Abgaben an den Forstabsatzfonds / Holzabsatzfonds erfolgreich
Neben der Absatzförderung der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft (vgl. Pressemitteilung Nr. 10/2009 vom 3. Februar 2009) gibt es die Absatzförderung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft nach dem Holzabsatzfondsgesetz (HAfG) bzw., bis Ende 1998, nach dem Forstabsatzfondsgesetz (FAfG). Der Forstabsatzfonds und anschließend der Holzabsatzfonds hatten als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn die Aufgabe, den Absatz und die Verwertung von Erzeugnissen der
deutschen Forstwirtschaft und der Holzwirtschaft durch Erschließung und Pflege von Märkten im In- und Ausland mit modernen Mitteln und Methoden zu fördern. Zu diesem Zweck flossen dem Fonds zur Durchführung Abgaben zu. Diese Abgaben wurden von den Betrieben der Forstwirtschaft, später auch der Holzwirtschaft erhoben. Auf ausländische Rohholzimporte wurden keine Abgaben erhoben. Die Gesamtaufwendungen des Holzabsatzfondsbetrugen ausweislich seines Jahresberichts im Jahr 2007 insgesamt rund 14,1 Millionen Euro. Davon wurden rund 13,5 Millionen Euro für
Marketingmaßnahmen aufgewendet.
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Multifunktionale Waldwirtschaft in Gefahr
Landesforsten diskutieren drohende Flächenstilllegung
(Hannover) Am heutigen Mittwoch treffen sich in Hannover auf der LIGNA Experten der Holz- und Forstwirtschaft sowie des Naturschutzes, um über die Forderung der großflächigen Stilllegung in öffentlichen Wäldern zu diskutieren.
“Den Niedersächsischen Landesforsten droht die Nullnutzung auf über 30 000 ha Buchenwaldfläche, wenn die Forderungen der Naturschutzseite erfolgreich sind”, skizziert Klaus Jänich, Vizepräsident der Landesforsten die derzeitige Situation.“
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Im Wald wird künftig “getalkt”
BAD WALDSEE (sz) Im Wald wird künftig diskutiert: Am Donnerstag, 14. Mai, um 19 Uhr findet bei der Hütte im Tannenbühl zum ersten Mal der “Talk im Wald” statt. Zum Auftakt soll das Thema: “Die Tanne als alternative Baumart in Zeiten der globalen Erwärmung” erörtert werden.
Zu der Diskussion wurde der Experte Gerhard Schnitzler eingeladen, teilt die Stadtverwaltung Bad Waldsee mit. Schnitzler ist Förster und Sachgebietsleiter beim Forstamt Leutkirch. Er war mehrere Jahre bei der Forstdirektion Tübingen, Abteilung Waldbau, tätig und ist übrigens ein Waldseer Eigengewächs und hat hier sein Abitur gebaut. Gerhard Schnitzler wird von der Forstingenieurin Anne Reischmann begleitet, der amtierenden “Waldkönigin” in Baden-Württemberg.
Die ganze Nachricht in der Schwäbischen Zeitung
Abschluss BMBF-Förderschwerpunkt »Nachhaltige Waldwirtschaft«
Vom 9. bis 10. September 2009 findet in Hamburg die Tagung »Nachhaltigkeit in Forst und Holz« statt. 25 wissenschaftliche Verbünde präsentieren ihre Ergebnisse. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte das Forschungsprogramm mit rund 30 Millionen Euro für forst- und holzfachliche Untersuchungen sowie Analysen zu Wissenstransfer, Bildung und Kommunikation.
Fünf Leitthemen thematisieren den Förderschwerpunkt und die Abschlusstagung: Landschaft und Nutzungskonkurrenz; Holzmobilisierung und -bereitstellung; holzartige Biomasse; Produkte und Leitmärkte sowie die Zukunft des Waldes.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des 6. BMBF-Forums für Nachhaltigkeit (fona) statt.
Veranstaltungsdaten 9. bis 10. September 2009
Ort Hamburg
Anmeldung und Informationen
http://www.nachhaltige-waldwirtschaft.de
Forstreform auf dem Holzweg?
Bund Deutscher Forstleute kritisiert: Mammutaufgaben mangels Personal nicht zu meistern
Der Frust über die Forstreform sitzt auch nach fast vier Jahren noch tief: Nicht nur bei der Bevölkerung, die die Auswirkungen im Wald plastisch vor Augen hat, sondern auch bei den Förstern in den Revieren.
Die ganze Nachricht in der Mainpost
Verfehlte Subventionspolitik
Gericht verbietet Staatsforsten Sonderkonditionen für Großsägewerk – Grüne fordern Bericht
Die Bayerischen Staatsforsten haben vor dem Obersten Gerichtshof Österreichs eine herbe Niederlage kassiert: Das Gericht untersagte den Staatsforsten, den österreichischen Großsägewerksbetreiber Klausner weiterhin mit Holz zu Sonderkonditionen zu beliefern, weil dadurch andere Sägewerke im Wettbewerb massiv benachteiligt würden und bestätigte damit ein Urteil vom Herbst vergangenen Jahres. Laut Beschluss des Landgerichts Regensburg ist das Urteil auch in Deutschland vollstreckbar. Die Grünen fordern nun in einem Berichtsantrag Aufklärung über die Folgen des Urteils, erklärte der forstpolitische Sprecher Christian Magerl: „Über Jahre hinweg haben die Staatsforsten auf Betreiben des Landwirtschaftsministeriums Klausner mit Holz weit unter dem Marktwert beliefert, um damit dem Großsägewerksbetreiber die Ansiedelung in Bayern zu vergolden. Für diese völlig verfehlte Subventionspolitik hat die Staatsregierung jetzt die Quittung erhalten.“
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