Fernab jeder faktischen Grundlage

Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern

Berlin, 23.01.2012 „Forstwirtschaft zerstört Deutschlands
Waldnaturerbe“ – so titelt eine kürzlich erschienene gemeinsame Presseerklärung einiger Umweltverbände, mit der diese einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz fordern.
„Eine Forderung, die in leider gewohnter Weise ohne jeglichen Realitätsbezug erhoben wird“, entgegnet Dr. Markus Ziegeler, Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).
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Umweltverbände fordern Einschlagstopp für alte Buchenwälder

Gemeinsame Presseerklärung
BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace

Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe

Berlin – Zum Start der “Grünen Woche” fordern BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz. Zehn Prozent des öffentlichen Waldes sollen auf zusammenhängenden Flächen aus der forstlichen Nutzung genommen und rechtlich verbindlich als “Urwälder von morgen” ausgewiesen werden. Nur so kann die von der Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossene “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt” umgesetzt werden. Weniger als ein Prozent Wald steht in Deutschland derzeit unter verbindlichem Schutz vor der Säge. Zum Vergleich: In Brasilien sind 30 Prozent des Amazonas-Urwaldes gesetzlich geschützt.

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Nachfrage nach gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern

23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern

Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und Absolventen forstlicher Studiengänge an einer anschließenden Laufbahnausbildung mit Laufbahnprüfung im Forstbereich des Landes. Diese vom Land angebotene und finanzierte Qualifizierung sieht der Minister als eine gut angelegte Investition in die Zukunft.

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Stellungnahme von Pollmeier zur Werksschließung in Malchow

Mit dieser Stellungnahme reagieren wir auf die Aussagen von Herrn Minister Dr. Till Backhaus – und konkretisieren ausführlich die Gründe für die Stilllegung unseres Sägewerksstandorts in Malchow/Mecklenburg-Vorpommern.
Unsere Pressemeldung „Schlechte Rundholzversorgung führt zur Schließung des Pollmeier-Sägewerks Malchow“ vom 11.10.2011 hatten wir bewusst weitgehend neutral formuliert, um auf der einen Seite Schuldzuweisungen zu vermeiden, auf der anderen Seite aber vor allem nicht dem Vorwurf zu unterliegen, mit der für alle betroffenen Mitarbeiter mit persönlichen Einschnitten verbundenen Werksschließung zu polemisieren, um eigene Interessen in den Vordergrund zu spielen.

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Backhaus weist Vorwürfe von Sägewerksbetreiber entschieden zurück

Die Unterstellung, die unzureichende Bereitstellung von Buchenstammholz durch die Landesforst sei mitverantwortlich für die Schließung des Sägewerkes der Firma Pollmeier am Standort Malchow, weist Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus entschieden zurück.  “Dem Unternehmen war bereits vor der Ansiedlung in Malchow bekannt, dass die Jahreseinschnittskapazität von 200.000 fm Buchenstammholz pro Jahr weit über dem nachhaltigen Aufkommen des gesamten Landes Mecklenburg-Vorpommern liegt. Zudem gehört etwa nur die Hälfte der Gesamtwaldfläche in M-V zur Landesforst”, so Backhaus. Continue reading

Landesbetrieb Wald und Holz NRW wird größter deutscher Betrieb mit Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC)

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurde heute in Dormagen-Knechtsteden mit dem FSC-Siegel für die vorbildliche nachhaltige Bewirtschaftung des NRW-Staatswaldes ausgezeichnet. “Das Siegel dokumentiert unseren Vorbildcharakter in punkto Ökologie, Ökonomie und Soziales bei der Bewirtschaftung unserer Wälder. Unsere Wälder haben nur dann eine Zukunft, wenn wir in unserem Handeln stets alle drei Aspekte berücksichtigen”, erklärte Umweltminister Johannes Remmel. “Verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung ist aktiver Klima- und Umweltschutz bei gleichzeitiger Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Unter anderem deshalb ist die FSC-Zertifizierung ein Teilziel des Koalitionsvertrages.”
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Reinhold Pix: “Klimaangepassten Umbau des Staatswalds jetzt einleiten”

Reinhold Pix, in der grünen Landtagsfraktion zuständig für Forstpolitik, unterstützt ausdrücklich das Anliegen des NABU, den Landeswald nach FSC zertifizieren zu lassen.
Pix: “Der Landesbetrieb ForstBW muss mit gutem Vorbild vorangehen, wenn es gilt, stabile Wälder im Land zu sichern und zukunftstauglich zu machen.” FSC sei das ideale Instrument System zum Erreichen dieses Ziels, so Pix.

Info:
FSC: internationalen Zertifizierungsprogramms Forest Stewardship Council (FSC). Instrument zur Sicherung wichtiger Sozial- und Umweltstandards in der Forstwirtschaft

(c) Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg

Privatwaldbesitzer bei Forstreform berücksichtigen

“Die durchschnittliche Waldfläche pro Kopf der Bevölkerung ist in Thüringen fast doppelt so hoch wie im bundesdeutschen Schnitt. Damit kommt Thüringen nicht nur eine herausragende Bedeutung, als grünes Herz Deutschlands zu, sondern Thüringen besitzt gerade unter der Beachtung der aktuellen ökologischen Herausforderungen auch eine hervorragende Basis für die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten”, sagte die liberale Abgeordnete bei der Mitgliederversammlung des Waldbesitzerverbandes für Thüringen e.V. am Samstag in Erfurt. Im Thüringer Waldbesitzerverband sind ein Fünftel der Forstbetriebe, mit einer Gesamtmitgliedsfläche von rund 40 Prozent des Gesamtwaldes in Thüringen organisiert.
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Reform des SaarForst Landesbetriebes in Kraft getreten

Wir werden den SaarForst Landesbetrieb evaluieren mit dem Ziel, diesen organisatorisch auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Dazu gehören unter anderem eine bürgernahe multifunktionale Aufgabenerfüllung.“

Diese Festlegung im Koalitionsvertrag von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen wurde jetzt umgesetzt.

Zum 1. September 2011 ist die Neuorganisation des SaarForst Landesbetriebes in Kraft getreten.

Damit wird der SaarForst organisatorisch auf die neuen Herausforderungen einer naturnahen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung eingestellt. Insbesondere mit Blick auf  Biodiversität, Klimawandel und die veränderten Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an den Wald waren neue Schwerpunktsetzungen erforderlich.

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