Forsttagung: Nachhaltige Forstwirtschaft im Hochgebirge
Einladungsflyer
“Das Ziel der Forstpolitk in Mecklenburg-Vorpommern ist ein multifunktionaler Wald, der gleichzeitig und nachhaltig ökonomische, ökologische und soziale Funktionen erfüllt”, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der Tagung des Forstvereins M-V e.V. und der Landesforst am 4. April in Ludwigslust. Insgesamt 540.000 ha Waldfläche gibt es in M-V. Seit Mitte der 90er Jahre konnte sie um ca. 500 ha pro Jahr vergrößert werden. Weiterlesen
LNV fordert Gesetz zu naturnaher Waldwirtschaft
20.03.2013. Der LNV macht sich für eine Verpflichtung zur naturnahen Bewirtschaftung der Wälder stark. Nur ein gesunder Wald ist dem Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände zufolge widerstandsfähig gegen Schädlinge und Wettereinflüsse, sichert die Artenvielfalt und ermöglicht eine nachhaltige Holzwirtschaft. Weiterlesen
Nr. 047/13 – 26.02.2013 – LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
“Der Gesundheitszustand der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert”, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am Dienstag bei der Bekanntgabe der Waldzustandserhebung für das Jahr 2012. “Damit befinden wir uns in guter Gesellschaft der norddeutschen Nachbarländer.”
Der Zustand von Schleswig-Holsteins Wäldern hat sich in diesem Jahr weiter verbessert. Das geht aus dem Waldzustandsbericht hervor, den das Umweltministerium heute (18. Dezember 2012) veröffentlicht hat. Die sogenannte Kronenverlichtung – der Indikator für das Ausmaß der Waldschädigung – ging im Durchschnitt von 20 Prozent im Jahr 2011 auf 16 Prozent zurück. Die Bäume verloren also weniger Blätter oder Nadeln als im Vorjahr. Damit hat sich der Zustand der Wälder seit 2004, wo mit 24 Prozent das höchste Kronenverlichtungsniveau des gesamten Beobachtungszeitraums gemessen wurde, kontinuierlich verbessert. „Den Wäldern in Schleswig-Holstein geht es insgesamt gut. Wir müssen uns aber weiterhin anstrengen, um sie gesund zu halten“, sagte Umweltminister Robert Habeck.
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Minister Remmel: „Eiche bleibt Sorgenkind des Waldes“ – Bodenbelastung nimmt ab
Der Waldzustandsbericht 2012 zeigt, dass sich der Zustand des Waldes in NRW in diesem Jahr wieder etwas erholt hat. Im Zehn-Jahresvergleich waren die Werte nur im Jahr 2009 besser. „Auch wenn wir in diesem Jahr eine leichte Erholung feststellen konnten, können wir mit Blick auf die längerfristigen Vergleiche keine Entwarnung geben“, so Umweltminister Johannes Remmel. „Die Werte sind noch immer besorgniserregend. Wir haben heute mehr als doppelt so viele Bäume mit starken Schäden wie zu Beginn der Aufzeichnungen vor etwa 30 Jahren. Der Klimawandel und die damit einhergehenden Wetteränderungen machen unserem Wald stark zu schaffen.“
(Springe) Für Waldbesucher in der Försterei Osterwald bietet sich an manchen Stellen ein ungewöhnliches Bild: Hier wurden riesige Polter aus sägefähigem Fichtenrundholz mit Folien abgedeckt, um sie hier für mehrere Jahre ohne Wertverlust lagern zu können. Diesen Versuch starteten die Niedersächsischen Landesforsten in Zusammenarbeit mit der Firma „wood-packer“ aus Freiburg. Das Lagern von Holz im Wald über mehrere Jahre kommt zum Tragen nach großen Schadensereignissen wie dem Jahrhundertsturm „Quimburga“ im Jahre 1972 oder dem „Kyrill“-Sturm von 2007. In solchen Fällen kann die Holzindustrie Mengen, die oft das Vielfache eines normalen Jahreseinschlages ausmachen, nicht aufnehmen, in der Folge droht ein rapider Preisverfall auf dem Holzmarkt.
„Wie lustlos und uniformiert die Bundesregierung detaillierte Fragen zu den Folgen
der Novelle des Bundeswaldgesetzes der eigenen Koalition beantwortet, ist schon
bemerkenswert. Anscheinend genießt die Waldwirtschaft im Hause Aigner keinen
großen Stellenwert. Auf viele Fragen war die Antwort: ‚Keine Ahnung!‘. Das ist
bezeichnend für eine Bundesregierung, die damit auch die ländlichen Räume im
Regen stehen lässt,“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann. Die agrarpolitische Sprecherin
der Bundestagsfraktion DIE LINKE hatte zusammen mit ihrer Fraktion eine Kleine
Anfrage an die Bundesregierung gestellt (Bundestagsdrucksache 17/11272). Dreißig
Fragen formulierten die Abgeordneten der Linksfraktion und hinterfragten damit die
Wirkung der Bundeswaldgesetznovelle im Jahre 2010. Weiterlesen
Aktuell ist wieder die Jahreszeit, in der verstärkt Bäume im Wald eingeschlagen und über die Waldwirtschaftswege abtransportiert werden. Dies bedeutet für die Waldbesucher und auch Wald-Anlieger unter Umständen Lärm und Beeinträchtigungen, weil beispielsweise Wege gesperrt oder schlecht passierbar sind. „Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahmen. In einigen Wochen sind die Arbeiten weitgehend beendet, und es kehrt wieder Ruhe im Wald ein“, so Umweltministerin Anke Rehlinger.
Naturschutzvorgaben gehören auf den Prüfstand
Focus auf breitere Baumartenpalette richten
FFH-Naturschutzkonzepte ohne Entschädigung rechtswidrig -Ausgleichszahlungen durch Bundesländer überfällig
Kommunale Waldbesitzer fordern eine Überarbeitung der Grundsätze für die Waldnutzung in FFH-Gebieten, damit die Wäldern auf ganzer Fläche fit für den Klimawandel gemacht werden können. „Im Kampf gegen den Klimawandel sollen die Waldbesitzer einerseits auf einen großen Mix verschiedenster Baumarten setzen. Gleichzeitig aber will der Naturschutz in FFH-Waldgebieten bestimmte Baumarten wie Fichte und Eiche oder die klimaresistente Douglasie und Roteiche nicht mehr dulden. Dieser Widerspruch muss beseitigt werden. In den Wäldern der Zukunft und damit auch in den FFH-Waldgebieten brauchen wir die ganze Palette an Baumarten, weil nur ein Wald aus vielen Baumarten mit unterschiedlichen ökologischen Eigenschaften flexibel auf die Klimaveränderungen reagieren kann“, so der Vorsitzende des Gemeinsamen Forstausschusses der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände „Deutscher Kommunalwald“, Verbandsdirektor Winfried Manns (Mainz), anlässlich der Herbsttagung der kommunalen Waldbesitzer in Brilon.