Zu wenig Förster – Zuviel Wild
Bund Naturschutz fordert eine Nachbesserung der Reform
NÜRNBERG – Der Bund Naturschutz übt heftige Kritik an der fünf Jahre alten Forstreform. Er beklagt vor allem mangelndes Personal in Wald und Flur.
Die ganze Nachricht in Nürnberger Nachrichten
Wirtschaftskrise wirkt sich auf den Forst aus
Zwiefalten: Die Wirtschaftskrise schlägt auch auf den Forst durch. Die Hiebzahlen in Zwiefalten sind gesunken, trotzdem konnte ein Plus erwirtschaftet werden.
Das Jahr 2009 war ein schwieriges für die Forstwirtschaft, wie Klaus Franz in der Gemeinderatssitzung berichtete. Die Wirtschaftskrise machte sich bemerkbar, es wurde weniger verkauft und die Preise gingen zurück. Von den geplanten 1900 Festmetern wurden nur 1228 geschlagen, besonders die Nachfrage im Selbstwerberholz war rückläufig. Das hatte auch Auswirkungen auf die Einnahmen: 40 000 Euro waren geplant, am Ende warens nur 31 000.
Der ganze Artikel in Südwestpresse
Forst ist heißes Thema
Gemeinderat billigt Wirtschaftsplan bei acht Gegenstimmen
Meersburg (flo) Beim Thema Wald wird im Gemeinderat immer heiß diskutiert, so auch bei der Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans 2010 für den 216 Hektar großen Stadt- und Spitalwald. Oder wie es Michael Gilowsky (Umbo) unter Gelächter auf den Punkt brachte: „Manche am Tisch sehen hier Rot(h).“ Damit spielte er auf Förster Martin Roth an, der in Meersburg schon einige Stürme überstehen musste.
Der ganze Artikel im Südkurier
Kein Vergleich zu Orkan Lothar
Minister Rudolf Köberle: “Orkantief Xynthia verschont Baden-Württembergs Wälder weitgehend”
Gefahr bei Waldspaziergängen / Keine Auswirkungen auf Holzmarkt zu erwarten
“Das Orkantief Xynthia verursachte landesweit nur verhältnismäßig geringe Schäden im Wald. Insgesamt sind in den am stärksten betroffenen Regionen im Nordschwarzwald und im Großraum Stuttgart nach ersten sehr groben Schätzungen deutlich weniger als 100.000 Kubikmeter Sturmholz angefallen. Dies entspricht weniger als einem Prozent des jährlichen Holzeinschlages”, sagte der baden-württembergische Forstminister, Rudolf Köberle MdL, am Montag (1. März) in Stuttgart. Allerdings könne noch keine abschließende Bilanz gezogen werden. Hierzu benötigen die Forstfachleute noch einige Tage. Fest stehe allerdings schon jetzt, dass Xynthia nicht mit Orkan Lothar zu vergleichen wäre. Lothar hatte im Dezember 1999 insgesamt 30 Millionen Kubikmeter Schadholz hinterlassen.
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Sturmschäden in den Niedersächsischen Landesforsten
Aktuelle Hochrechnung beziffert Schaden auf unter 70.000 Kubikmeter Sturmholz
(Braunschweig) Nach den ersten verlässlichen Hochrechnungen in den Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten beläuft sich der von Orkantief „Xynthia“ verursachte Schaden auf deutlich unter 70.000 Kubikmeter Windwurfholz. Die als Einzel- und zum Teil als Nesterwürfe aufgetretenen Schäden konzentrieren sich vor allem auf die Region Südniedersachsen. In den Landeswäldern im Flachland sind keine nennenswerten Schäden aufgetreten.
„Wir sind sehr erleichtert, dass Xynthia einen geringen Schaden im Niedersächsischen Landeswald angerichtet hat. Die Sturmholzmenge wird entsprechend unserer Verträge problemlos vermarktet werden können. Wir haben aber bei der Aufarbeitung keine Zeit zu verlieren, denn das beginnende Frühjahr steht vor der Tür“, stellt Klaus Jänich, Vizepräsident der Landesforsten, am Dienstag fest. (mehr…)
Georg Jehle neuer Forstamtsleiter im Landkreis Freudenstadt
Mehrere Vorstellungsrunden in den verschiedenen Gremien liegen bereits hinter ihm. Am Dienstag wurde Georg Jehle offiziell in sein Amt als neuer Kreisforstamtsleiter eingeführt.
Der ganze Artikel in der Neckar-Chronik
Landesweites Gutachten zum Wildverbiss an Waldbäumen vorgestellt
Landesforstpräsident Max Reger:
Vermeidung von Wildverbiss an jungen Waldbäumen erfordert weiterhin hohes Engagement. Positive Bilanz bei Fichten und Buchen, Tannen und Eichen bereiten Sorgen.
Über 160.000 Rehe wurden im Jagdjahr 2008/2009 in Baden-Württemberg erlegt
Die ganze Meldung bei ForstBW
Gutachten-Abschussplan pdf-Datei
Holzwirte sind gerüstet
Drei Referenten haben den Waldbesitzern von der Ulmer Alb Ende vergangene Woche Mut gemacht: Die Holzpreise seien derzeit gut und Forstbetriebsgemeinschaften ein Modell der Zukunft.
Den Forstbetriebsgemeinschaften gehört die Zukunft. Daran ließ Heiner Scheffold in der Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Ulmer Alb am Freitag in Neenstetten keinen Zweifel. Der für Finanzen und Controlling zuständige Geschäftsführer des neuen Landesbetriebs “Forst BW” referierte im Rahmen der Jahresversammlung in der Sporthalle über die Zukunft der Kleinprivatwaldbetreuung in Baden-Württemberg.
Der ganze Artikel in der Südwestpresse
Ruhewälder im Staatsforst
Anstatt auf dem Friedhof sollen sich Bayerns Bürger künftig auch im Staatswald bestatten lassen können. Alle fünf Landtagsfraktionen waren am Mittwoch im Kommunalausschuss dafür, sogenannte Ruhewälder im staatlichen Forst einzurichten. Mehr als ihre grundsätzliche Bereitschaft dazu erklärten die Abgeordneten allerdings nicht. Für konkrete Pläne müssten die Kommunen, die für das Bestattungsrecht zuständig sind, selbst aktiv werden und in Verhandlungen mit den Staatsforsten treten. Die Initiative ging von der SPD aus, die einen wachsenden Bedarf nach Begräbnisstätten im Wald ausgemacht hat.
Der ganze Artikel in der Süddeutschen
Alte Fehler mit neuen Baumarten?
Naturnaher Waldbau benötigt ausreichend Personal
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg betrachtet mit Sorge, dass beÂsonders im Großprivatwald in großem Umfang Fichten und Douglasien zur WiederbewalÂdung von Kahlflächen verwendet werden. Damit schaffe man aus Profitgründen erneut einen artenarmen labilen Waldbestand, der nach Auffassung der Naturschützer gegenÂüber zukünftigen Kalamitäten ungenügende Widerstandskraft besitzt. Der stellvertreÂtende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner rät deshalb allen Waldeigentümern, stattÂdessen auf eine standortheimische Holzartenmischung zu setzen. (mehr…)

