Förderrichtlinie Naturnahe Waldwirtschaft

LNV vermisst bessere Tannenförderung
Der Lcropped-altholz.jpgNV begrüßt Verbesserungen und die Schwerpunktsetzung auf den Kleinprivatwald. Er kritisiert die ungenügende Förderung der Tanne als klimastabile Baumart und die 100%-Förderung der Waldkalkung gegenüber derjenigen von 90% für den Waldnaturschutz. Eine Umsetzungspflicht für ein Alt- und Totholzkonzept als Fördervoraussetzung fehlt weitgehend. Kritisch sieht der LNV weiterhin die Förderung der Erstaufforstung, zumal mit bis zu 50 % fremdländischen Arten.

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Einladung zur Abschlussveranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit“

Termin: 06. Februar 2014, 12:00 – 17:00 Uhr
07. Februar 2014, 09:00 – 12:00 Uhr
Ort: Städtischer Festsaal, Obermarkt Nr. 16, 09599 Freiberg

Die deutsche Forstwirtschaft blickt auf das 300-jährige Jubiläum ihres grundlegenden Wirtschaftsprinzips zurück und lädt Sie herzlich ein zur Abschlussveranstaltung des Jubiläumsjahres „300 Jahre Nachhaltigkeit“.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Verkündigung der Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises der deutschen Forstwirtschaft in den Kategorien.
• Abschlussarbeiten an Hochschulen
• Prüfungsstücken des Handwerks
• Green App Ideas (Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme)
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Wald und Forstwirtschaft im Dresdner Raum (1945-1991)

978-3-941300-83-5Ein Beitrag zur Geschichte des Staatlichen  Forstwirtschaftsbetriebes Dresden  von Manfred Fleischer

Zum Geleit (von H. Bergmann)
Über zwanzig Jahre nach der politischen Wende legt Dr. Manfred Fleischer eine umfangreiche Betriebsgeschichte des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes (StFB) Dresden vor, in der auch die Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft nach dem Ende des 2.
Weltkrieges bis zur Gründung des StFB im Jahre 1952 forstgeschichtlich dokumentiert ist.
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Verwaltungsreform spart am falschen Ende

Landesregierung darf sich ihrer Verantwortung nicht entziehen

Stuttgart, 22.08.2013: Die Landesregierung will das Leitungspersonal der Forstbehörden jetzt in die Kreishaushalte abschieben, um im eigenen Haushalt geringfügig besser dazustehen. Zu kurz gedacht, meint die Forstkammer Baden-Württemberg, denn eine landeseinheitliche Forstpolitik werde damit faktisch unmöglich. Während der gesellschaftliche Anspruch an den Wald ständig wachse, werde die Steuerungskompetenz in diesem Bereich weitgehend aufgegeben.

„Obwohl im Koalitionsvertrag eine aufgabengerechte Stärkung der Forstverwaltung vereinbart ist, führen die jetzigen Reformbestrebungen ins genaue Gegenteil“, konstatiert Philipp Schomaker, stellvertretender Geschäftsführer der Forstkammer, und fügt an: „Die Frage, welche Dienstleistungen den Waldeigentümern zu welchen Konditionen angeboten werden, darf auch künftig nicht von der Kreiszugehörigkeit abhängig sein.“

Aus Sicht der Waldbesitzer stehen vor allem überregionale Themen, wie die Stärkung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse im Privatwald, auf dem Spiel. Sie sehen deshalb die Umsetzung der gesellschaftlichen Ziele im Wald insgesamt gefährdet. Die Landesregierung dürfe sich ihrer Verantwortung hier nicht einfach entziehen.

Forstkammer Baden-Württemberg

 

Neues Magazin von NABU und Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald: WALDLAND

Sehr geehrte Damen und Herren,

WALDLAND – so heißt das neue Magazin des NABU und des Freundeskreises Nationalpark Schwarzwald, das unaufgeregt informiert und zugleich Lust macht auf den Schwarzwald und den Nationalpark. WALDLAND beleuchtet die Nationalparkidee von sehr vielen unterschiedlichen Seiten: Neben Naturschützern stellen auch Förster, Privatwaldbesitzer, Schäfer, Hoteliers, Kulturschaffende, Wanderer und Tourismusexperten ihren persönlichen Blickwinkel vor. Ministerpräsident Kretschmann hat ein Grußwort beigesteuert.

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Umweltverbände warnen vor steigender Laubholznutzung

Kein Ausverkauf öffentlicher Wälder

Berlin, 6.3.2012 – Eine deutlich gestiegene Holznutzung in den
letzten 20 Jahren hat zu einer intensiven Bewirtschaftung und mangelndem
Schutz in deutschen Wäldern geführt. Die steigenden Holzpreise üben
einen massiven Druck auf die Wälder aus. Der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace fordern einen transparenten Umgang mit Daten und Planungen in öffentlichen Wäldern. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf genaue Informationen zur Zukunft der alten Buchen- und Laubwälder“, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. „Wirklich nachhaltiger Waldschutz lässt sich nicht mit einer einseitig industriell und
ökonomisch ausgerichteten Waldpolitik vereinbaren.“
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Nachfrage nach gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern

23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern

Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und Absolventen forstlicher Studiengänge an einer anschließenden Laufbahnausbildung mit Laufbahnprüfung im Forstbereich des Landes. Diese vom Land angebotene und finanzierte Qualifizierung sieht der Minister als eine gut angelegte Investition in die Zukunft.

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Ab in die Anstalt: Landesforst wird Unternehmen – Beamtenbund und BDF befürchten Personalabbau

„Personalabbau“ und „Bevormundung“ befürchten Thüringer Beamtenbund (tbb) und Bund Deutscher Forstleute (BDF) und äußerten diese Bedenken in der gestrigen Anhörung vor dem Thüringer Landtag.

Den Grund für diese Befürchtungen sehen beide Verbände in dem von Minister Reinholz vorgelegten Gesetzentwurf zur Umstrukturierung des Landesforstes in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). Nach dessen Begründung soll die Errichtung der AöR neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen.

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