Konkurrenz ums Holz ist entbrannt

(Tuttlingen/sz) Die starke Nachfrage nach Holz hat die Konkurrenz zwischen energetischer und stofflicher Verwertung angeheizt. Der Forst könne bei steigendem Bedarf für Pellets oder Holzhackschnitzel nicht unbegrenzt Nachschub liefern, ohne langjährige Lieferverbindungen zur Industrie zu gefährden, warnt Forstamtsleiter Klaus Cerny.

Der ganze Artikel in der Schwäbischen Zeitung

Abgeholzt und verjüngt

Kurswechsel – Mit Martin Strittmatter als Chef in Bebenhausen agiert die Forstverwaltung mit neuer Perspektive
StrittmatterBadener denken, Schwaben schaffen. Mit Martin Strittmatter, dem Geschäftsführer der »Forst Baden-Württemberg«, ist nach dieser Devise eine wichtige Position in diesem Land in Personalunion besetzt. Der Mann, der mitgemischt hat bei der jüngsten baden-württembergischen Verwaltungsreform, die im Forst zwanzig Prozent Personal abgeholzt, verjüngt und das Ziel 2010 erreicht hat, gibt jetzt an der Spitze im Regierungsbezirk Tübingen die Leitlinien für die Zukunft vor.

Der ganze Artikel in Reutlinger Generalanzeiger

SPD will Wälder besser schützen

Berlin: (hib/ELA/HIL) Das Bundeswaldgesetz soll novelliert und um einige Grundsätze ergänzt werden. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/1050), in dem sie die wirtschaftliche und naturwissenschaftliche Bedeutung des Waldes sowie seine Funktion als Ort der Erholung hervorhebt.

In einem neu formulierten Bundeswaldgesetz sollte nach Meinung der Parlamentarier der gesetzliche Bezug zu den Zielen der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verankert werden. Dabei seien unter anderem folgende Grundsätze im Bundeswaldgesetz zu verankern: die Erhaltung des Waldökosystems als Lebensraum einer artenreichen heimischen Pflanzen- und Tierwelt, die Sicherung einer langfristigen, nachhaltigen forstlichen Produktion und Holzerzeugung, der Aufbau naturnaher Wälder mit hinreichendem Anteil standortheimischer Baumarten und der Verzicht auf Entwässerungsmaßnahmen, die über das bisherige Maß hinausgehen.

Etwa ein Drittel der Landesfläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt, heißt es in dem Antrag. Die Bedeutung der Wälder für unsere Gesellschaft gehe weit über das Wirtschaftliche hinaus. Obwohl in den vergangenen Jahren Anstrengungen hinsichtlich der Schadstoffreduzierung unternommen worden seien, heißt es weiter, ”sind die Wälder nach wie vor hohen Belastungen ausgesetzt“, vor allem mit Stickstoffverbindungen aus der Landwirtschaft und aus dem Verkehr. Ein modernes Bundeswaldgesetz dürfe nicht den aktuellen Stand des Wissens über ökologische und ökonomische Zusammenhänge im Wald und in der Forstwirtschaft ignorieren. Es müsse die Erkenntnisse aus diesem Gebiet aufgreifen und ihnen einen allgemeingültigen rechtlichen Rahmen geben, schreiben die Parlamentarier.
(aus hib – heute im bundestag)

Den Wald nicht vor den Eigentümern schützen

Das 40-jährige Bestehen ihres Verbandes haben die Waldbesitzer des Landkreises Erding gefeiert. Ein klares Ja zur nachhaltigen Forstwirtschaft kam von Festredner Sepp Spann, dem Vorsitzenden des bayerischen Waldbesitzerverbandes.

„Was draußen funktioniert, braucht keine neuen Gesetze, wir müssen den Wald nicht vor den Eigentümern schützen“, appellierte Spann an den Gesetzgeber.

Der ganze Artikel in Merkur-online

Ruhewälder im Staatsforst

Anstatt auf dem Friedhof sollen sich Bayerns Bürger künftig auch im Staatswald bestatten lassen können. Alle fünf Landtagsfraktionen waren am Mittwoch im Kommunalausschuss dafür, sogenannte Ruhewälder im staatlichen Forst einzurichten. Mehr als ihre grundsätzliche Bereitschaft dazu erklärten die Abgeordneten allerdings nicht. Für konkrete Pläne müssten die Kommunen, die für das Bestattungsrecht zuständig sind, selbst aktiv werden und in Verhandlungen mit den Staatsforsten treten. Die Initiative ging von der SPD aus, die einen wachsenden Bedarf nach Begräbnisstätten im Wald ausgemacht hat.

Der ganze Artikel in der Süddeutschen

„Neue Wege in der Waldpädagogik“

„Neue Wege in der Waldpädagogik“ ist das Thema der diesjährigen Waldpädagogik-Tagung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) vom 09. bis 10.November 2009 in Erfurt. Im Mittelpunkt des ersten Tages stehen Themen aus der „Wildnis- und Erlebnispädagogik“. Wie man Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Beeinträchtigungen für den Wald begeistern kann, wird das Thema des zweiten Tages sein. Weiterhin wird mit dem Vortrag „Wald statt Ritalin“ diskutiert, wie ein Aufenthalt in der Natur verhaltensauffälligen Kindern helfen kann.

Veranstalter: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.;

Ort: Bonifaciusstraße 14, 99084 Erfurt;

Kontakt: 0228 – 94 59 830; E-Mail:
info@sdw.de

Minister Hauk: Änderungen im Bundeswaldgesetz sind mit Bedacht vorzunehmen

„Die letzten Wochen und Monate waren von einem ständigen Auf und Ab in Sachen Bundeswaldgesetz geprägt. Änderungen im Wald sind nur maßvoll und mit Bedacht vorzunehmen. Dies ist keine Spielwiese für Ideologen. Die Kompetenz der Länder zeigt den richtigen Weg auf“, sagte der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Freitag (3. April) im Bundesrat in Berlin.
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Kein Interesse am kritischen Waldzustand

  • Eiche so krank wie nie – 52% deutlich geschädigt
  • Im Boden tickt eine Zeitbombe
Ein Viertel stark geschädigt

Bonn, 25. Februar 2009. „Wir können verstehen, dass in der momentanen Wirtschaftskrise andere Themen dominieren, aber das wichtigste Ökosystem in Deutschland darf man nicht vergessen“, so Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), „Luftschadstoffe und versauerter Boden belasten den Wald weiterhin. Ein Viertel der Wälder ist trotz günstiger Wetterbedingungen weiterhin stark geschädigt.“ Weiterlesen

Holzabsatzfonds jetzt in Gefahr?

Deutschlands bedeutendster nachwachsender Rohstoff braucht eine starke Absatzförderung

Bonn (ots) – Mit Bezug auf das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in Sachen Absatzfonds der Land- und Ernährungswirtschaft verweist der Holzabsatzfonds auf die deutlichen Unterschiede und das dringende Erfordernis für eine schlagkräftige zentrale Informations- und Marketingeinrichtung für Deutschlands bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff. Ob und in welchen Punkten eine Übertragbarkeit des Urteils auf den Holzabsatzfonds gegeben ist, wird derzeit geprüft.
Die ganze Meldung im na*presseportal

Unsicherheit auf den Holzmärkten

München – Der schwierige Absatz von Schnittholz und die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten haben zur Zurückhaltung vieler Sägewerke beim Holzeinkauf geführt.
Die Entwicklungen auf dem Stammholzmarkt seien weiter ungewiss. Zudem seien die Erlöse für Industrieholz für die Waldbauern derzeit unzureichend. Der Bayerische Bauernverband und der Bayerische Waldbesitzerverband raten den Waldbesitzern deshalb, den Holzverkauf jeweils vor dem Einschlag vertraglich abzusichern. Um keine Lager im Wald aufzubauen und damit den Markt zusätzlich zu belasten, sollten sie die Holzbereitstellung eng mit ihrer Waldbesitzervereinigung abstimmen.
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