Standortskartierung – Grundlage für die Zukunft unserer Wälder
Abschluss der flächendeckenden Außenaufnahmen im niedersächsischen Landeswald.
Fachveranstaltung mit anschließendem Waldbegang
am 13. September 2010 im Jagdschloss Springe
die niedersächsischen Landesforsten haben ihre komplette Waldfläche standörtlich kartiert. Auf 330.000 Hektar Fläche wurde der Waldboden untersucht und unter anderem in Zusammenhang mit Nährstoff- und Wasserverhältnissen, der Vegetation, Waldhistorie oder auch Geologie und Klima gebracht.Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen, gerade in Zeiten des Klimawandels können Entscheidungen über eine standortgerechte Baumartenwahl und die Entwicklung stabiler und zukunftssicherer Wälder nur mit fundierten Standortuntersuchungen getroffen werden. Zur niedersächsischen Abschlussveranstaltung werden Fachleute aus ganz Deutschland anreisen.
Kampf ums Holz: Sägewerke bekommen keinen Nachschub
Die Sägewerksbranche ist in Aufruhr. Es gibt kein Holz mehr, der Markt ist leer gefegt. Heggenstaller in Unterbernbach (Kreis Aichach-Friedberg) arbeitet seit ein paar Wochen kurz. Pröbstl in Fuchstal-Asch (Kreis Landsberg) arbeitet mit einer Kapazitätsauslastung von 60 Prozent. Weiter verschärft wird die Lage nun, weil das Landsberger Großsägewerk Klausner im September den Vollbetrieb wieder aufnehmen will. Es stand nach dem Zusammenbruch des US-Marktes über ein Jahr still.
Der ganze Artikel in Augsburger Allgemeine
Umweltverbände boykottieren Waldgipfel
Für Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) ist das Positionspapier nicht weniger als eine “Weichenstellung”. 36 Verbände und Institutionen zeichnen als Partner der neuen Broschüre “Wälder für Niedersachsen – Wald, Forst- und Holzwirtschaft im Wandel”. Darunter neben dem Landwirtschafts-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium auch Forst- und Jagdverbände, Städte- und Landkreistag sowie Industrieverbände und Hochschulen. Zwei der wichtigsten Umweltverbände in Niedersachsen hingegen sind aus dem Projekt ausgestiegen, weil der Naturschutz nach ihrer Auffassung zu kurz kam.
Der ganze Artikel in NDR online
Fünf Jahre Forstreform: Den Staatswald gleichzeitig nutzen und schützen
Der große Spagat im Wald
Seit fünf Jahren gibt es kein Forstamt mehr in Eltmann. Es ist zum 1. Juli 2005 zusammen mit den oberfränkischen Ämtern Ebrach und Burgebrach sowie dem Forstamt Gerolzhofen in den neuen Forstbetrieb Ebrach aufgegangen, der jetzt für die Bewirtschaftung, aber auch Schutz und die Pflege der 17 000 Hektar Staatswald zuständig ist. Andere Bereiche der früheren Forstämter wie forsthoheitliche Aufgaben sind an die Ämter für Landwirtschaft und Forsten übergegangen, die Jagdhoheit an die Kreisverwaltungsbehörden.
Der ganze Artikel in Mainpost
„Gemeinsam für Forst und Holz – Projekte der Zukunft Holz GmbH 2010 bis 2012“
Veranstaltung am 14.06.2010
in 10117 Berlin
Japan informiert sich über Rottenburger Forst-Know-how
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) empfing Regierungs- und Forstdelegation aus Fernost.
Die japanische Nationalregierung will sich stärker dem eigenen Wald und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung mit erwerbswirtschaftlichen, versorgungs-, industrie- und energiewirtschaftlichen Zielsetzungen widmen. Dazu suchte gestern eine 40-köpfige Abordnung an der Rotten-burger Hochschule (HFR) wissenschaftlichen Rat.
Der ganze Artikel in Uni-Protokolle
NABU fordert neues Bundeswaldgesetz
Miller: Jetzt Weichen für nachhaltige Waldwirtschaft stellen
Berlin – Zur morgigen Bundestagsdebatte über das Bundeswaldgesetz sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
„Nach vier gescheiterten Versuchen, das Bundeswaldgesetz zu
novellieren muss die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode endlich
ein Ergebnis vorlegen. Das bestehende Bundeswaldgesetz hinkt der
waldpolitischen Debatte um rund zwei Jahrzehnte hinterher. Es liefert
keine Antworten auf die gestiegene Holznachfrage, den Klimawandel und
den fortschreitenden Verlust der Artenvielfalt. Das Bundeswaldgesetz ist
somit ein wichtiger naturschutzpolitischer Prüfstein für die Politik von
Schwarz-Gelb im Bund.“
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Die Waldbauern warten auf ihren Berater
Die Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land gilt als eine beispielhafte Gemeinschaft privater Waldbesitzer, die sich schon lange den Zukunftsthemen Holzvermarktung, Regionalwirtschaft und nachhaltige Energien widmet. Seit über einem halben Jahr allerdings muss die Organisation weitgehend ohne die staatliche Beratung auskommen, die eigentlich noch ein Jahrzehnt versprochen ist. Die heimischen Abgeordneten fragen bei Landwirtschaftsminister Helmut Brunner nach.
Der ganze Artikel in der Hersbrucker Zeitung
Wirtschaftskrise wirkt sich auf den Forst aus
Zwiefalten: Die Wirtschaftskrise schlägt auch auf den Forst durch. Die Hiebzahlen in Zwiefalten sind gesunken, trotzdem konnte ein Plus erwirtschaftet werden.
Das Jahr 2009 war ein schwieriges für die Forstwirtschaft, wie Klaus Franz in der Gemeinderatssitzung berichtete. Die Wirtschaftskrise machte sich bemerkbar, es wurde weniger verkauft und die Preise gingen zurück. Von den geplanten 1900 Festmetern wurden nur 1228 geschlagen, besonders die Nachfrage im Selbstwerberholz war rückläufig. Das hatte auch Auswirkungen auf die Einnahmen: 40 000 Euro waren geplant, am Ende warens nur 31 000.
Der ganze Artikel in Südwestpresse
Forst ist heißes Thema
Gemeinderat billigt Wirtschaftsplan bei acht Gegenstimmen
Meersburg (flo) Beim Thema Wald wird im Gemeinderat immer heiß diskutiert, so auch bei der Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans 2010 für den 216 Hektar großen Stadt- und Spitalwald. Oder wie es Michael Gilowsky (Umbo) unter Gelächter auf den Punkt brachte: „Manche am Tisch sehen hier Rot(h).“ Damit spielte er auf Förster Martin Roth an, der in Meersburg schon einige Stürme überstehen musste.
Der ganze Artikel im Südkurier

