Jagdgenossenschaften – Aufgaben im Jagdrechtssystem
Neues AID Heft erschienen.
In dem Heft werden Bedeutung und Aufgaben der Jagdgenossenschaften als öffentlich-rechtliche Körperschaften ausführlich vorgestellt. Es richtet sich besonders an die Grundeigentümer, denn diese sind die Inhaber des Jagdrechtes auf ihrem Grundeigentum. Die Jagdgenossenschaften stellen dabei als Vertretung der Grundeigentümer einen wesentlichen Eckpfeiler der jagdlichen Organisation dar. Das Heft gibt eine Einführung in die Grundlagen des deutschen Jagdrechtssystems, die Aufgaben und die Bedeutung der Jagdgenossenschaften. Es bietet außerdem wichtige Hinweise zu Organisation, Arbeit und rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Jagdgenossenschaften und beschreibt die Erfordernisse und Möglichkeiten bei Verpachtung oder Eigenbewirtschaftung.
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Immer auf den Wegen bleiben
Rotkappe, Marone oder Hallimasch – Kenner können sie im Wald in diesen Tagen riechen. Die Pilzsaison beginnt und die Sammler erobern die heimischen Wälder.
Mit ihrer Sammelleidenschaft machen sich die Pilzfans nicht nur Freunde. Denn auf der Suche nach den schönsten Exemplaren bleibt kaum ein Sammler auf den Wegen. „Wenn sie im Pilz-Wahn sind, dann gehen sie tief in die Dickungen“, weiß Johannes Quinkert, Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Kreisjägerschaft im Hochsauerlandkreis. Er fürchtet um die Ruhe des Wildes, wenn vor allem aus den Städten des Ruhrgebiets nun die Massen in die Wälder strömen.
Wie Recht Quinkert hat, belegt eine Studie der Deutschen Wildtier Stiftung. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wurde untersucht, welche Störungen das Wild am meisten beeinflussen. Überraschendes Fazit dabei: Der einsam durch die Wälder streifende Pilzsammler stresst Tiere mehr als lärmende Holzarbeiter.
Der ganze Artikel in Der Westen
Jäger protestieren gegen “Wald vor Wild”
Deutliche Worte von BJV-Vizepräsident Enno Piening bei Hauptversammlung der Kreisgruppe in Sandberg
Heftige Kritik an der Forstreform und der Reform des Waldgesetzes in Bayern äußerte BJV-Vizepräsident Enno Piening bei der Hauptversammlung der BJV-Kreisgruppe Bad Neustadt in Sandberg.
Zu Beginn nahm Enno Piening, der in Oberelsbach zur Jagd geht, mit klaren Worten zur „Demontage der Jagd“ Stellung. In Zeiten des Klimawandels wolle die Forstwirtschaft in Deutschland stabile Mischwälder aufbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe Bayern den Grundsatz „Wald vor Wild“ im Waldgesetz verankert. Das Motto erzürnt die Jäger. Der Grundsatz habe in den Staatswäldern den Umgang mit dem Wild derart verändert, dass eine Privatinitiative und der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) Protestunterschriften dagegen sammeln.
Der ganze Artikel in der MainPost
Zu wenig Förster – Zuviel Wild
Bund Naturschutz fordert eine Nachbesserung der Reform
NÜRNBERG – Der Bund Naturschutz übt heftige Kritik an der fünf Jahre alten Forstreform. Er beklagt vor allem mangelndes Personal in Wald und Flur.
Die ganze Nachricht in Nürnberger Nachrichten
Landesweites Gutachten zum Wildverbiss an Waldbäumen vorgestellt
Landesforstpräsident Max Reger:
Vermeidung von Wildverbiss an jungen Waldbäumen erfordert weiterhin hohes Engagement. Positive Bilanz bei Fichten und Buchen, Tannen und Eichen bereiten Sorgen.
Über 160.000 Rehe wurden im Jagdjahr 2008/2009 in Baden-Württemberg erlegt
Die ganze Meldung bei ForstBW
Gutachten-Abschussplan pdf-Datei
Das Land betreibt Kahlschläge im Forstbereich
Harsche Kritik an der Landesregierung und Forstminister Peter Hauk übte der forstpolitische Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen, Reinhold Pix, im Zusammenhang mit dem heute vorgestellten NABU-Waldbericht: “Das Land betreibt Kahlschläge im Forstbereich – das betrifft die mangelnde Einstellung junger Fachkräfte genauso wie die Plünderung des Sondervermögens Forstgrundstock. Immer
noch steht die Zertifizierung der Staatswälder nach den weltweiten FSC-Kriterien aus. Und bei der nationalen Biodiversitätsstrategie, die im Bundeskabinett mit den Stimmen der Bundeskanzlerin und aller CDU- und CSU-Minister einstimmig verabschiedet wurde, verweigert Forstminister Hauk die Umsetzung – beispielsweise beim Ziel, 5% der Wälder mittelfristig aus der Nutzung zu nehmen.”
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Vernetzung von Wildtierlebensräumen
Oettinger und Hauk: Verstärkte Vernetzung von Wildtierlebensräumen notwendig
Erfassung der zentralen Wanderrouten für Wildtiere
Masterplan für künftige Verkehrsplanungen
„Ein übergeordneter, landesweiter Generalwildwegeplan ist von großer Bedeutung für das Wildtiermanagement und den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg. Vor diesem Hintergrund wird der Wildwegeplan als Masterplan für künftige Infrastrukturprojekte zur Verfügung stehen. Der notwendige Ausbau von Verkehrswegen darf nicht zu einer weiteren Zerschneidung der Lebensräume führen. Wo dies bereits mit negativen Folgen eingetreten ist, müssen wir bei künftigen Maßnahmen auf die Durchlässigkeit achten“, sagten der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, am Dienstag (21. Oktober 2008) in Stuttgart.
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„Schlechte Noten für das Land!“
Fazit des Landesnaturschutzverbandes im 4. Jahr der Forstreform: Es fehlt an Personal und Regeln für die naturnahe Waldbewirtschaftung
„Gut gepflegte, naturnah aufgebaute Wälder sind in der Regel gesünder, leiden weniger unter den Folgen von Schadstoffeinträgen und den mit dem Klimawandel einhergehenden Stürmen und Dürreperioden. Trotzdem wird inzwischen vielerorts die Waldpflege vernachlässigt.“ Zu diesem Schluss kommt Reiner Ehret, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes, den zunehmend Klagen über mangelhafte Waldbewirtschaftung erreichen. (mehr…)
Mehr Mischwald ist das Ziel
Aus Schwäbisches Tagblatt: Nach einer Waldbegehung hieß Neustettens Gemeinderat am Samstag die bis 2017 gültige Forsteinrichtung gut. Im Vordergrund steht die Nachhaltigkeit.
Dabei wurden den beeindruckten Gemeinderäten mit Plastikrohren geschützte Eichen-Jungpflanzen als Weg zum gesunden Mischwald demonstriert.
Vorbei ist die Zeit wo Förster noch darauf hinwiesen, dass die Verjüngung von Hauptbaumarten auch ohne Schutz möglich sein muss.
Der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt!
Wildschweinfleisch und Pilze weiter stark radioaktiv belastet
PRESSEMITTEILUNG der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg
“Im Feinschmeckerland Baden-Württemberg mit den Tourismushochburgen des Schwarzwaldes sowie in Oberschwaben ist das Fleisch von Wildschweinen weiterhin massiv radioaktiv belastet”, so der verbraucherpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Reinhold Pix. Das Ministerium Ländlicher Raum hat auf eine Anfrage von Pix die Untersuchungsergebnisse seit 2005 zur Verfügung gestellt. “Über 20
Prozent aller untersuchten Wildschweine waren mit mehr als den zulässigen 600
Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) belastet. (mehr…)

