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	<title>Forst, Wald und mehr</title>
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	<description>Ein Blog zu Forst und Forstreform</description>
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		<title>Zu wenig Förster im Land</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[LNV kritisiert Personalpolitik des Landes Naturnahe Wälder sind begrüßenswert, doch wie das mit immer weniger Forstbediensteten funktionieren soll, ist fraglich. Der LNV Vorsitzende Reiner Ehret begrüßt das Konzept für Naturnahe Wälder, stellt aber fest, dass das Land die Politik der &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=692">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><em>LNV kritisiert Personalpolitik des Landes</em></p>
<p><strong>Naturnahe Wälder sind begrüßenswert, doch wie das mit immer weniger Forstbediensteten funktionieren soll, ist fraglich.</strong></p>
<p>Der LNV Vorsitzende Reiner Ehret begrüßt das Konzept für Naturnahe Wälder, stellt aber fest, dass das Land die Politik der Vorgängerregierung fortsetzt und in der Forstverwaltung weiter Personalstellen streicht. „Junge Forstleute muss man inzwischen im Land mit der Lupe suchen. Eine ökologisch und ökonomisch vernünftige Forstwirtschaft ist so nicht machbar!“, mahnt Ehret.</p>
<p><span id="more-692"></span></p>
<p>Für Rückfragen steht Ihnen der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret (Fon 07661/988828) Verfügung.<br />
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) ist Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg. In ihm sind 33 Vereine mit ca. 540.000 Mitgliedern organisiert. Er ist gemäß Naturschutzgesetz nach § 67 anerkannter Naturschutzverein und vertritt nach § 66 Abs. 3 die Natur- und Umweltschutzvereine<br />
des Landes.</p>

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		<title>Umweltverbände warnen vor steigender Laubholznutzung</title>
		<link>http://www.forst.undmehr.biz/?p=687</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Ausverkauf öffentlicher Wälder Berlin, 6.3.2012 – Eine deutlich gestiegene Holznutzung in den letzten 20 Jahren hat zu einer intensiven Bewirtschaftung und mangelndem Schutz in deutschen Wäldern geführt. Die steigenden Holzpreise üben einen massiven Druck auf die Wälder aus. Der &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=687">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><strong>Kein Ausverkauf öffentlicher Wälder</strong></p>
<p>Berlin, 6.3.2012 – Eine deutlich gestiegene Holznutzung in den<br />
letzten 20 Jahren hat zu einer intensiven Bewirtschaftung und mangelndem<br />
Schutz in deutschen Wäldern geführt. Die steigenden Holzpreise üben<br />
einen massiven Druck auf die Wälder aus. Der Bund für Umwelt und<br />
Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace fordern einen transparenten Umgang mit Daten und Planungen in öffentlichen Wäldern. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf genaue Informationen zur Zukunft der alten Buchen- und Laubwälder“, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. „Wirklich nachhaltiger Waldschutz lässt sich nicht mit einer einseitig industriell und<br />
ökonomisch ausgerichteten Waldpolitik vereinbaren.“<br />
<span id="more-687"></span><br />
Die deutsche Forstwirtschaft argumentiert mit einem Wachstum alter<br />
Laubwälder in den Jahren 1987 bis 2002. Für die vergangenen zehn Jahre,<br />
von 2000 bis 2010, bestätigt das Statistische Bundesamt jedoch einen<br />
Anstieg des Laubholzeinschlags von über 16 Prozent. „Diese Zahlen<br />
bestätigen, was wir in den alten Buchenwäldern mit Sorge sehen: Der<br />
Nutzungsdruck wächst zu Lasten der Ökologie“, so NABU-Waldreferent<br />
Stefan Adler. „Gerade die alten Wälder sind für den Schutz der<br />
biologischen Vielfalt besonders wichtig und müssen für zukünftige<br />
Generationen bewahrt werden.“</p>
<p><strong>Besonders wertvoll: Wälder in Bayern</strong></p>
<p>Eine zentrale Bedeutung für einen nationalen Buchenwälder-Schutzverbund<br />
haben die Wälder in Bayern. Hier befinden sich besonders viele,<br />
wertvolle Laubwaldbestände. Eine steigende Laubholznutzung in allen<br />
Waldbesitzarten ist hier besonders kritisch. Auch in Hessen und<br />
Niedersachsen ist ein Anstieg zu beobachten. „Die enorm gestiegene<br />
Nutzung von Laubwäldern vor der rechtsverbindlichen Ausweisung der<br />
sogenannten ‚Urwälder von morgen‘ auf mindestens zehn Prozent der<br />
Fläche steht im Widerspruch zu dem gesetzlich verankerten<br />
verantwortungsvollen Umgang mit den öffentlichen Wäldern“, sagt Nicola<br />
Uhde, Naturschutz-Expertin des BUND. „Im öffentlichen Wald muss die<br />
Bewahrung von Gemeinwohlleistungen &#8211; wie der Erhalt der biologischen<br />
Vielfalt, die Bereitstellung von Trinkwasser oder die Erholungsfunktion<br />
- absoluten Vorrang haben vor der holzwirtschaftlichen Ausbeutung“, so<br />
Uhde.</p>
<p>Die Umweltorganisationen rufen staatliche und kommunale Waldeigentümer auf, den Einschlag in alten Laubwäldern solange zu stoppen, bis zehn Prozent der öffentlichen Wälder verbindlich und dauerhaft vor holzwirtschaftlicher Nutzung geschützt sind. Sie fordern die Länder auf,<br />
den Zustand der Wälder öffentlich zu machen. „Es muss endlich Schluss<br />
sein mit der Geheimniskrämerei“, sagt László Maráz vom Forum Umwelt<br />
und Entwicklung. „Was haben öffentliche Waldbesitzer vor den Bürgern zu<br />
verheimlichen?“<br />
Gemeinsame Presseerklärung von<br />
BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace</p>

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		<title>ForstBW setzt neue Maßstäbe im Waldnaturschutz</title>
		<link>http://www.forst.undmehr.biz/?p=683</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 08:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihre Meinung ist gefragt! &#160; &#160; Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012 unter www.waldnaturschutz-forstbw.de Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=683">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Ihre Meinung ist gefragt!</strong></p>
<p><em><a href="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/waldbanner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-685" title="waldbanner" src="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/waldbanner.jpg" alt="" width="334" height="60" /></a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012 unter <a href="http://www.waldnaturschutz-forstbw.de">www.waldnaturschutz-forstbw.de</a></em></p>
<p>Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, sowie der gesamten Öffentlichkeit. Die „Politik des Gehört-Werdens“ soll aktiv gelebt werden!</p>
<p>Wir möchten daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute länderübergreifend dazu einladen, sich vom 5. März bis 30. März 2012 aktiv an der Entwicklung dieser Konzeption zu beteiligen.<span id="more-683"></span></p>
<p>Auf einer Online-Plattform möchten wir mit Ihnen über den künftigen Waldnaturschutz im Staatswald Baden-Württemberg, über konkrete Zielvorschläge und deren Umsetzung diskutieren. Wie finden Sie unsere bisherigen Zwischenergebnisse? Wie bewerten Sie unsere vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen? Was finden Sie wichtig und wo möchten Sie Schwerpunkte setzen? Fehlt noch etwas? Haben Sie weitere Vorschläge, die Sie einbringen möchten?</p>
<p>Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in den weiteren Projektverlauf einfließen. Der im Projekt ausgearbeitete Konzeptionsentwurf bildet die Entscheidungsgrundlage für die Beschlussfassung der Gesamtkonzeption Waldnaturschutz durch ForstBW. Im September 2012 soll die „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ schließlich auch durch das Landeskabinett verabschiedet werden. Anschließend geht es an die betriebliche Umsetzung.</p>
<p>Nutzen Sie diese Möglichkeit, an der Entwicklung der „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ mitzuwirken. Ihre Meinung ist uns wichtig! Geben Sie diese Information zur Online-Beteiligung auch an andere Interessierte weiter.</p>
<p>Die Beteiligungs-Plattform mit weiteren Informationen ist vom 5. bis 30. März<strong> </strong>unter <a href="http://www.waldnaturschutz-forstbw.de/">www.waldnaturschutz-forstbw.de</a> 24 Stunden online.</p>
<p>Naturschutz im Wald ist für den Erhalt unserer Naturgüter unverzichtbar &#8211; gleichzeitig ist er aber auch ein häufig umstrittenes und stark diskutiertes Thema. Unser Verständnis von Naturschutz ist – genau wie die Gesellschaft, in der wir leben – einem ständigen Wandel unterlegen. Dies erfordert daher einen permanenten gesellschaftlichen Aushandlungsprozess. Damit Ihre Hinweise und Erfahrungen angemessen berücksichtigt werden können, bitten wir Sie, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.</p>
<p>Als Landesforstbetrieb von Baden-Württemberg hat sich ForstBW zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt im Staatswald von Baden-Württemberg zu erhalten. Bereits heute werden dazu zahlreiche Projekte und Strategien umgesetzt. Mit der „<em>Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW</em>“ wird an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt von Baden-Württemberg (FVA) derzeit erstmals ein umfassendes Instrument für den Naturschutz in den Baden-Württembergischen Staatswäldern erarbeitet. Die Konzeption soll zum Einen eine Planungsgrundlage für die Einbeziehung von Naturschutzaspekten in die  Waldwirtschaft von ForstBW bereit stellen. Zum Anderen soll jedoch auch den Försterinnen und Förstern vor Ort eine praktikable und konkrete Umsetzungsanweisung an die Hand gegeben werden.</p>

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		<title>Strategie soll Wald auf die Zukunft vorbereiten</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundestags-Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Anhörung) Berlin: (hib/EIS) Mit der „Waldstrategie 2020“ verfolgt die Bundesregierung für die Zukunft viele Ziele: Einerseits sollen die öffentlichen und privaten Wälder in Deutschland an zu erwartende Klimaänderungen angepasst werden, den Nachschub des Rohstoffes &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=681">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div>Bundestags-Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Anhörung)</div>
<div>Berlin: (hib/EIS) Mit der „Waldstrategie 2020“ verfolgt die Bundesregierung für die Zukunft viele Ziele: Einerseits sollen die öffentlichen und privaten Wälder in Deutschland an zu erwartende Klimaänderungen angepasst werden, den Nachschub des Rohstoffes Holz für die Forst- und Holzwirtschaft sichern und die Erträge steigern, andererseits soll der Wald als Naherholungsraum dienen und zur Erhaltung der Arten- und Pflanzenvielfalt beitragen. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwochmorgen begrüßte der eingeladene Sachverständige Philipp Freiherr zu Guttenberg von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände die Entwicklung der von der Bundesregierung vorgelegten Strategie. „Nur wenn der Wald auch in Zukunft nachhaltig bewirtschaftet wird, kann er die an ihn gerichteten Anforderungen erfüllen“, sagte er. In Deutschland gebe es rund zwei Millionen private und kommunale Waldbesitzer. Rund 170 Milliarden Euro würden pro Jahr in der Holzwirtschaft umgesetzt. Doch merkte der Sachverständige an, dass die Ziele der nationalen Biodiversitätstrategie der Bundesregierung dem Interesse der Waldbesitzer entgegen stehen würden und nicht mit der Waldstrategie im Einklang stünden. Ein selbstgestecktes Ziel der Biodiversitätsstrategie ist zum Beispiel die Schaffung eines Naturwalderbes von 5 Prozent der gesamten deutschen Waldfläche bis zum Jahr 2020. Dies bedeutet einen Entzug von Flächen auf Kosten der Holzbewirtschaftung. <span id="more-681"></span><br />
Hubert Weiger vom BUND bezweifelte, dass die an den Rohstoff Holz gestellten Erwartungen überhaupt erfüllt werden können. „Der Papierverbrauch in Deutschland ist mittlerweile so hoch wie in Südamerika und Afrika zusammen“, kritisierte er. Außerdem sah er einen dramatischen Schwund von Tieren, die auf alte Wälder angewiesen seien. Doch solche Flächen würden weniger. Zwar sei die Waldstrategie zu begrüßen, aber der Wald werde zu einseitig auf seine Nutzfunktion reduziert. „Je mehr Holz als Rohstoff betrachtet wird, werden die Wälder auch ihre Funktion der CO2-Senkung verlieren.“ Für nachhaltige soziale Kompromisse trat Hans Jacobs vom Bund Deutscher Forstleute ein: „Die Personaldichte in der Forstwirtschaft nimmt stetig ab.“ Dass die Forstwirtschaft eine soziale Komponente beinhaltet, finde zu wenig Beachtung. Er plädierte für die Schaffung eines Nachhaltigkeitspaktes, der sich auf Kompromisse aller Beteiligten Gruppen stützen müsse.</p>
<p>Lars Schmidt vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland sagte, dass der Abbau des Personals in den Forstbetrieben, der Holzindustrie zu schaffen mache. „Gerade im Ersatz energieintensiver Baustoffe durch Holz liegt der Wert der Holznutzung“, so Schmidt. Doch würde der gezielte Waldumbau weg vom Nadelholz hin zum Laubholz zu einem „dramatischen Rückgang von Nadelholzflächen“ führen. Schmidt plädierte für einen ausgewogeneren Rohstoffmix, weil ein großer Teil gefertigter Produkte auf Nadelholz basiere. Insofern sei die Einbeziehung der Privatwälder in die Waldstrategie wichtig, weil aus diesen Wäldern mehr Nadelhölzer zur Verfügung gestellt werden könnten. Martin Küthe vom Deutschen Forstwirtschaftsrat beurteilte die Waldstrategie als solide Grundlage dank einer Beteiligung aller Interessengruppen. „Ökonomie, Ökologie und Soziales werden miteinander vereinbart“, sagte er. Küthe trat dafür ein, die ländlichen Räume zu stärken. Der Forstwirtschaft traute er in diesem Punkt zu, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung leisten zu können.</p>
<p>Im Sinne der Privatwaldbesitzer sprach sich Hubert Kaiser vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen dafür aus, dass die Leitbilder und Ziele der Strategie so formuliert werden, dass die Waldbesitzer auch in der Lage sind, sie umsetzen zu können. So lobte er die Einrichtung eines Waldklimafonds durch den Bund, stellte aber fest, dass die Ausstattung hinsichtlich der Aufgaben, die in den nächsten Jahren im Waldumbau zu leisten sind, nicht ausreichend ist. „35 Millionen Euro pro Jahr sind nicht genug.“</p>
<p>Ute Seeling vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik monierte, dass die formulierten Lösungsansätze in der Waldstratgie sehr allgemein gehalten seien. Sie hielt eine Fortsetzung der Gespräche für erforderlich, weil die Maßnahmenkataloge konkretisiert werden müssten. Auch Georg Winkel vom Institut für Forst- und Umweltpolitik forderte Konkretisierungen: „Die gute fachliche Praxis muss definiert werden, damit Klarheit entsteht.“ Naturschutzziele würden in der Waldstrategie zwar formuliert, doch der steigende Bedarf an Holz stehe der Erhaltung durch den erhöhten Holzeinschlag entgegen. Zwar würden wesentliche Ziele benannt, aber die Lösungsansätze würden nur vage bleiben. „Ein umfassendes Konzept zukünftiger Waldpolitik ist die Strategie nicht“, meinte Winkel. Die grundlegenden Zielkonflikte würden nach wie vor bestehen bleiben.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Waldschäden deutlich gestiegen</title>
		<link>http://www.forst.undmehr.biz/?p=677</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschwächter Wald leidet unter Klimawandel Um 4 % &#8211; Punkte sind die deutlichen Waldschäden im vergangenen Jahr gestiegen. Dies gaben die SDW-Experten nach Auswertung der Daten des Großteils der Bundesländer (von etwa 85 % der Waldfläche) bekannt. Der Anteil der &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=677">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><a href="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/logo_sdw.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-678" title="logo_sdw" src="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/02/logo_sdw.gif" alt="" width="78" height="82" /></a>Geschwächter Wald leidet unter Klimawandel</strong></p>
<p>Um 4 % &#8211; Punkte sind die deutlichen Waldschäden im vergangenen Jahr gestiegen. Dies gaben die SDW-Experten nach Auswertung der Daten des Großteils der Bundesländer (von etwa 85 % der Waldfläche) bekannt. Der Anteil der deutlichen Schäden liegt bundesweit bei 27 %. Bei den Ländern zeigt sich folgendes Schadbild: Deutlich verschlechtert hat sich der Waldzustand in Hessen (um 11 %-Punkte), Nordrhein-Westfalen (um 10 %-Punkte) und Rheinland-Pfalz (um 7 %-Punkte). Leicht verschlechtert hat sich die Situation in Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Etwa gleich geblieben sind sie in Bayern und Sachsen-Anhalt.</p>
<p><span id="more-677"></span><br />
Bundesweit betrachtet geht es den Laubbäumen Eiche und Buche wesentlich schlechter als den Nadelbäumen Fichte und Kiefer. Durch die Trockenheit im Frühjahr und Herbst gerieten vor allem Laubbäume massiv unter Stress und reagierten durch starke Fruchtbildung mit Bucheckern, Eicheln und Zapfen. Gleichzeitig erfolgt die Fruchtbildung in immer kürzeren<br />
Abständen. Das „Produzieren“ der Früchte ist sehr kräftezehrend, so dass in einem Mastjahr weniger und kleinere Blätter ausgebildet werden. Dies führt zu einem schlechteren Belaubungszustand, der bei der Erfassung der Waldschäden festgestellt wird. Zusätzlich werden die Abwehrkräfte geschwächt; die Bäume werden anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.<br />
Auch die Nadelbäume können die Auswirkungen des Klimawandels immer schlechter abfedern. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass der Anteil deutlich geschädigter Fichten in einigen Regionen stark gestiegen ist, obwohl sich ihr Zustand in den letzten Jahren eher verbessert hatte.<br />
Witterung, Insektenfraß und Fruchtbildung sind scheinbar die Hauptgründe für den schlechten Zustand des Waldes. Das hört sich im ersten Moment so an, als ob die Waldschäden nun nicht mehr durch den Menschen verursacht werden wie einst der „Saure Regen“. Doch diese Sichtweise täuscht. Die Bäume und v.a. der Waldboden sind durch die jahrelangen Einträge von Schadstoffen geschädigt. Bäume sind dadurch anfälliger für<br />
zusätzliche Stressfaktoren. Die trockenen Frühjahre werden als Folge der Klimaveränderung angesehen, der von uns Menschen mit verursacht wird. Durch die wärmeren Temperaturen fühlen sich Schadinsekten wohler und können sich besser vermehren.<br />
Deshalb fordert die SDW weiterhin umfassende Maßnahmen zur Reduzierung des Schadstoffeintrages und umweltbewussteres Verhalten aller Bürger.<br />
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) besteht seit 1947. Sie ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert.<br />
Ziel des Verbandes ist es, den Wald für die nachkommenden Generationen zu erhalten. Schwerpunkte der Arbeit sind der Waldschutz und die Waldpädagogik. Die Verbands- und Fachzeitschrift Unser Wald erscheint<br />
alle zwei Monate und gibt einen interessanten Einblick in den faszinierenden Wald sowie die SDW-Aktivitäten</p>
<p>Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  Bundesverband e.V.<br />
Meckenheimer Allee 79<br />
53115 Bonn</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Fernab jeder faktischen Grundlage</title>
		<link>http://www.forst.undmehr.biz/?p=668</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern Berlin, 23.01.2012 „Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe“ – so titelt eine kürzlich erschienene gemeinsame Presseerklärung einiger Umweltverbände, mit der diese einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz fordern. &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=668">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><a href="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/01/dfwr.jpg"><img class="alignleft  wp-image-674" title="dfwr" src="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/01/dfwr.jpg" alt="" width="139" height="44" /></a>Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern</strong></p>
<p>Berlin, 23.01.2012 „Forstwirtschaft zerstört Deutschlands<br />
Waldnaturerbe“ – so titelt eine kürzlich erschienene gemeinsame Presseerklärung einiger Umweltverbände, mit der diese einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz fordern.<br />
„Eine Forderung, die in leider gewohnter Weise ohne jeglichen Realitätsbezug erhoben wird“, entgegnet Dr. Markus Ziegeler, Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).<br />
<span id="more-668"></span><br />
Die Bundeswaldinventur, die entsprechend ihrer gesetzlichen Aufgabe in<br />
periodischen Abständen den Zustand der Wälder in Deutschland erfasst,<br />
spiegelt unter anderem auch die Entwicklung alter Laubwälder in öffentlicher<br />
Hand wider, die nach Ansicht der Umweltverbände BUND, NABU, Forum<br />
Umwelt und Entwicklung und Greenpeace in zunehmender Weise den<br />
„kurzfristigen Profitinteressen der staatlichen Forstbetriebe“ geopfert würden.<br />
Ein Blick in das für jeden zugängliche Zahlenmaterial zeigt, wie sich<br />
beispielsweise der Anteil alter Eichen und Buchen im Staatswald der Länder zwischen der ersten (1987) und der zweiten Bundeswaldinventur (2002) entwickelt hat und inwieweit das unterstellte „schleichende Verschwinden alter Buchenwälder“ tatsächlich stattfindet.<br />
Während sich die Fläche des Staatswaldes der alten Bundesländer in den<br />
dazwischen liegenden 15 Jahren um knapp 1 % vergrößert hat, ist im gleichen Zeitraum der Laubholzanteil um gut 15 % gestiegen. Bei den Eichen und Buchen ist der Anteil von Beständen, die älter als 140 Jahre sind, sogar um fast 30 % angewachsen. „Vor diesem Hintergrund kann man nur annehmen, dass die Umweltverbände die vorliegenden Zahlen entweder nicht kennen oder aber bewusst nicht zur Kenntnis nehmen, um die Öffentlichkeit im Sinne ihrer sektoralen Interessenlage falsch zu informieren“, so DFWRGeschäftsführer Ziegeler.<br />
<a href="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/01/PM_02-Grafik.jpg"><img class="size-medium wp-image-669 aligncenter" title="PM_02 Grafik" src="http://www.forst.undmehr.biz/wp-content/uploads/2012/01/PM_02-Grafik-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entwicklung der Fläche alter Eichen- und Buchenbestände im Staatswald der alten Bundesländer von 1987 (Bundeswaldinventur 1) bis 2002 (Bundeswaldinventur 2).<br />
Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Ergebnisdatenbank der Bundeswaldinventur (www.bundeswaldinventur.de)<br />
Die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland blickt auf eine mittlerweile fast 300-jährige Tradition zurück. Die Pflege und Bewirtschaftung der heutigen Wälder, die auf den zu Beginn des 18. Jahrhunderts weitgehend übernutzten und lediglich noch spärlich bewaldete Landesteilen begründet wurden, stellt<br />
eine Leistung dar, von deren vielfältigen Nutzen die Gesellschaft in besonderer Weise profitiert. Dabei legt die heute überall in Deutschland praktizierte naturnahe Forstwirtschaft ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt und die Förderung der Biodiversität. Die von den Forstleuten über Jahrhunderte selbst maßgeblich geschaffenen, wertvollen Biotope bilden den Lebensraum<br />
zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, deren Vorkommen in der übrigen Landschaft kaum mehr gegeben ist. „Insofern ist die Forderung der von ihren eigenen Interessen geleiteten Verbände, den Wald in Deutschland vor den Forstleuten zu schützen, absurd“, betont Ziegeler. Er setze jedoch darauf, dass sich weder die Gesellschaft noch ihre politischen Entscheidungsträger von einer solchen Argumentation fernab jeder faktischen Grundlage beeindrucken<br />
lassen.<br />
Zusatzinformation:<br />
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen<br />
Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine<br />
Waldfläche von 11,1 Millionen Hektar – das sind rund 31 % des Bundesgebietes – bewirtschaften.<br />
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.dfwr.de.<br />
Kontakt:<br />
Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.<br />
Geschäftsführer Dr. Markus Ziegeler<br />
Claire-Waldoff-Straße 7<br />
10117 Berlin<br />
Tel. 030-31904 560<br />
Fax 030-31904 564<br />
E-Mail info@dfwr.de</p>

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		<title>Umweltverbände fordern Einschlagstopp für alte Buchenwälder</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 12:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>
		<category><![CDATA[Buchenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Presseerklärung BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe Berlin &#8211; Zum Start der &#8220;Grünen Woche&#8221; fordern BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz. Zehn Prozent &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=665">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Gemeinsame Presseerklärung<br />
BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace</p>
<p>Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe</p>
<p>Berlin &#8211; Zum Start der &#8220;Grünen Woche&#8221; fordern BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz. Zehn Prozent des öffentlichen Waldes sollen auf zusammenhängenden Flächen aus der forstlichen Nutzung genommen und rechtlich verbindlich als &#8220;Urwälder von morgen&#8221; ausgewiesen werden. Nur so kann die von der Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossene &#8220;Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt&#8221; umgesetzt werden. Weniger als ein Prozent Wald steht in Deutschland derzeit unter verbindlichem Schutz vor der Säge. Zum Vergleich: In Brasilien sind 30 Prozent des Amazonas-Urwaldes gesetzlich geschützt. </p>
<p><span id="more-665"></span><br />
&#8220;In Deutschland beobachten wir, dass in den letzten zehn Jahren zunehmend wertvolle Altbestände eingeschlagen werden, obwohl ihr ökologischer Wert längst bekannt ist. Die Sonntagsreden der Landesforstminister zur Verantwortung der Forstwirtschaft für die Gesellschaft sind wenig glaubwürdig, wenn sie diese ,Urwälder von morgen&#8217; je nach Haushaltslage den kurzfristigen Profitinteressen der staatlichen Forstbetriebe opfern. Wir befürchten, dass sich die Situation in Zukunft noch verschärft, wenn nicht schleunigst dagegen gesteuert wird&#8221;, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. </p>
<p>Bei der Umsetzung der vor fünf Jahren beschlossenen &#8220;Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt&#8221; versuchen einige Bundesländer zu tricksen: Anstatt zusammenhängende Buchenwälder rechtlich verbindlich zu schützen, summieren die Länder kleinste Flächen auf. So umgehen sie die zusätzliche Ausweisung von Schutzgebieten. Dabei ist gerade der Schutz zusammenhängender Waldgebiete wichtig für die Biodiversität.</p>
<p>Alte Buchenwälder sind wichtiger Beitrag zum Klimaschutz</p>
<p>&#8220;Alte Buchenwälder sind unsere Amazonas-Regenwälder. Bisher hat die Bundesregierung jedoch nichts getan, um das schleichende Verschwinden dieser ökologisch wertvollen Waldgebiete zu verhindern&#8221;, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. &#8220;Gerade die selten gewordenen Laubwälder sind für den Schutz des Naturerbes und für das Klima von entscheidender Bedeutung.&#8221; Mit der Anerkennung alter Buchenwälder als Weltnaturerbe zeigt die UNESCO, wie wertvoll und schützenswert sie sind &#8211; allerdings auf viel zu kleiner Fläche.</p>
<p>&#8220;Wir fordern Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Bundesforstministerin Ilse Aigner und die Ministerpräsidenten der Länder auf, die teilweise mehr als 140 Jahre alten Buchen- und Laubwaldgebiete so lange vor Sägen und Erntemaschinen zu schützen, bis zehn Prozent des öffentlichen Waldes rechtlich verbindlich aus der forstlichen Nutzung herausgenommen worden sind&#8221;, sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. &#8220;Die Bundesregierung muss Wälder, die sich für die Ausweisung als Schutzgebiete besonders gut eignen, ebenso erfassen wie die bereits geschützten Waldgebiete&#8221;, so Weiger. </p>
<p>Alte Laubwälder beheimaten zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und sind wichtig für die Speicherung von Kohlenstoff. Dies gilt besonders für geschützte und forstwirtschaftlich ungenutzte Buchenwälder. &#8220;Wir brauchen diese Wälder zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zur dynamischen Anpassung an den Klimawandel, zum Beobachten und Lernen sowie zur Erholung und zum Wiederentdecken von Wildnis. Diese Gebiete sind viel wertvoller als kurzfristige Einnahmen aus dem Holz- und Brennholzverkauf&#8221;, sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Laszlo Maraz, Forum Umwelt und Entwicklung, Tel. (0 30) 6 78 17 75 89<br />
Heidrun Heidecke, BUND, Tel. (01 73) 6 06 26 66<br />
Jörg-Andreas Krüger, NABU, Tel. (0 30) 28 49 84 16 00<br />
Martin Kaiser, Greenpeace, Tel. (01 71) 8 78 08 17</p>
<p>_____________________________________________</p>
<p>Forum Umwelt und Entwicklung<br />
Marienstr. 19-20<br />
10117 Berlin<br />
Tel. 030 / 678177593<br />
E-Mail: info@forumue.de<br />
www.forumue.de</p>

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		<title>Das Portal für Forst und Holz in Baden-Württemberg</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schaffen Zukunft&#8230; Das neue Portal der ForstBW. Auch mit ansprechendem Werbespot: http://www.forstbw.de/forstbw-spot/ Kompliment, wenn man bedenkt, dass in den bisherigen Corporate Identity Broschüren Sprüche wie &#8220;Unsere Kompetenz ist einzigartig!&#8221; vorkamen.]]></description>
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<p>Wir schaffen Zukunft&#8230;</p>
<p>Das neue Portal der ForstBW.</p>
<p>Auch mit ansprechendem Werbespot:  <a href="http://www.forstbw.de/forstbw-spot/" title="Forstbw" target="_blank">http://www.forstbw.de/forstbw-spot/</a></p>
<p>Kompliment, wenn man bedenkt, dass in den bisherigen Corporate Identity Broschüren Sprüche wie &#8220;Unsere Kompetenz ist einzigartig!&#8221; vorkamen.</p>

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		<title>Nachfrage nach gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forst]]></category>

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		<description><![CDATA[23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=658">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><strong>23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und Absolventen forstlicher Studiengänge an einer anschließenden Laufbahnausbildung mit Laufbahnprüfung im Forstbereich des Landes. Diese vom Land angebotene und finanzierte Qualifizierung sieht der Minister als eine gut angelegte Investition in die Zukunft. </p>
<p><span id="more-658"></span><br />
Zum 1. November konnten so 18 Forstinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung ihre Ernennungsurkunde in Empfang nehmen. Zeitgleich mit 5 durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingestellten Kollegen werden sie in einem einjährigen Vorbereitungsdienst ihr Wissen aus dem forstlichen Hochschulstudium in den Forstbetrieben des Landes praxisnah anwenden und vertiefen können. Sie werden dazu vom Ministerium über ganz Niedersachsen verteilt den Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten zur Ausbildung zugewiesen. </p>
<p>Eine praxisnahe Ausbildung und Mitarbeit in einer Revierförsterei und im Forstamtsbüro soll auf die künftige Tätigkeit als Försterinnen und Förster in den öffentlichen Forstbetrieben und -verwaltungen vorbereiten. Spätere berufliche Einsatzmöglichkeiten bestehen vor allem in der Leitung von Forstrevieren oder als Spezialisten beispielweise in den Bereichen Naturschutz und Waldökologie, Waldpädagogik und Umweltbildung, Forstmaschineneinsatz oder Wegebau. Aber auch viele Verwaltungstätigkeiten der mittleren Leitungsebene gehören inzwischen zum Berufsfeld.</p>
<p>Die zu erwartende demografische Entwicklung wird sich auch im Forstbereich sehr bald auswirken. In vielen Forstbetrieben und -verwaltungen werden in den kommenden Jahren aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Belegschaft sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter altersbedingt in den Ruhestand gehen. Daher ist es wichtig, rechtzeitig zu reagieren und für eine ausreichende Zahl an vielseitig ausgebildeten und flexibel einsetzbaren Nachwuchskräften zu sorgen. die sich um frei werdende Stellen bewerben können. Diese haben dann nach erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst eine sehr gute Chance auf einen interessanten Arbeitsplatz.</p>
<p>Ansprechpartner für den Inhalt dieser Presseinformation:<br />
natascha.manski@ml.niedersachsen.de</p>

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		<title>Stellungnahme von Pollmeier zur Werksschließung in Malchow</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 08:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dieser Stellungnahme reagieren wir auf die Aussagen von Herrn Minister Dr. Till Backhaus – und konkretisieren ausführlich die Gründe für die Stilllegung unseres Sägewerksstandorts in Malchow/Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Pressemeldung „Schlechte Rundholzversorgung führt zur Schließung des Pollmeier-Sägewerks Malchow“ vom 11.10.2011 hatten &#8230; <a href="http://www.forst.undmehr.biz/?p=648">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Mit dieser Stellungnahme reagieren wir auf die Aussagen von Herrn Minister Dr. Till Backhaus – und konkretisieren ausführlich die Gründe für die Stilllegung unseres Sägewerksstandorts in Malchow/Mecklenburg-Vorpommern.<br />
Unsere Pressemeldung „Schlechte Rundholzversorgung führt zur Schließung des Pollmeier-Sägewerks Malchow“ vom 11.10.2011 hatten wir bewusst weitgehend neutral formuliert, um auf der einen Seite Schuldzuweisungen zu vermeiden, auf der anderen Seite aber vor allem nicht dem Vorwurf zu unterliegen, mit der für alle betroffenen Mitarbeiter mit persönlichen Einschnitten verbundenen Werksschließung zu polemisieren, um eigene Interessen in den Vordergrund zu spielen.</p>
<p><span id="more-648"></span>Die ganze Stellungnahme der Firma Pollmeier finden Sie <a href="http://www.bshd.eu/downloads/dynamisch/1379/11_10_12_pollmeier_stellungnahme_2.pdf" target="_blank"><strong>hier</strong></a></p>

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