Forst, Wald und mehr



Verwaltungsreform/Grüne zur Kritik des Landkreistages:

Eingetragen in Forst von admin am Juni 30th, 2007

Landkreise haben Effizienzziele der Verwaltungsreform weit verfehlt
Die Forderungen des Landkreistags nach mehr Personal und Geld für die Landwirtschaftsverwaltung, die Flurneuordnung, Vermessung und Lebensmittelkontrolle zeigen nach Auffassung der Grünen im Landtag, dass die Verwaltungsreform ihre Ziele nicht erreicht hat. Die Zersplitterung der Verwaltung und Aufgabenzuordnung zu den Landratsämtern habe in diesen Bereichen nicht zu einer Verschlankung geführt, sondern bisher gut funktionierende und wie im Beispiel der Lebensmittelkontrolle bundesweit anerkannte Behördenstrukturen zerschlagen.

Die Grünen im Landtag fordern daher, dass die derzeit laufende Evaluation der Verwaltungsreform zu einer Korrektur der Land- und Forstwirtschaftsverwaltung genutzt wird. Konkret soll nach den Worten von Bernd Murschel, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, der Landesforst als Landeseinrichtung erhalten bleiben, Flurneuordnungs- und Vermessungsverwaltung zusammengeführt werden und die Lebensmittelkontrolle aus den Landratsämtern ausgegliedert und mit polizeilichen Befugnissen ausgestattet werden.

„Die Reform geht in die Richtung eines Rückfalls in die Kleinstaaterei. Dabei werden die einst hochgesteckten Effizienzziele bei weitem nicht erreicht. Das Land muss jetzt dringend umsteuern“, so Murschel gestern.

aus PM der Grünen im Landtag Ba-Wü

Forstpräsident geht aus Frust über Reform

Eingetragen in Forst von admin am Juni 29th, 2007

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 29.06.2007 Von Andreas Müller

Wangler hört vorzeitig auf

STUTTGART. Aus Frust über die Verwaltungsreform geht der Landesforstpräsident Fridolin Wangler vorzeitig in den Ruhestand. Damit wird die Diskussion über den Umbau der Forstverwaltung erneut angeheizt – durchaus im Sinne von Agrarminister Peter Hauk (CDU).

Seit zehn Jahren steht Fridolin Wangler (63) an der Spitze der Landesforstverwaltung im Landwirtschaftsministerium. Regulär wäre der Landesforstpräsident erst mit 65 Jahren im Februar 2009 pensioniert worden. Doch auf eigenen Wunsch tritt Wangler nun schon zum 1. August vorzeitig in den Ruhestand, wie er in einem internen Schreiben an alle Forstbediensteten mitteilte. Bemerkenswert daran ist vor allem die Begründung: Der Spitzenbeamte geht aus Frust über die Folgen der Verwaltungsreform des früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel für die Forstverwaltung – jenen Umbau, den Agrarminister Peter Hauk (CDU) wieder revidieren will.
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Landesforsten in Baden-Württemberg

Eingetragen in Forst von admin am Juni 28th, 2007

Nach Joachim Leonhardt aus Rheinland-Pfalz hat auch der Landesforstchef aus Baden-Württemberg, Landesforstpräsident Dr. Fridolin Wangler, seinen Rücktritt angekündigt.

Folgen des Klimawandels oder der Forstreformen?

Als General ohne Truppen, seine Förster sind ja inzwischen alle bei den Landratsämtern gelandet, sieht er wohl keine vernünftige Arbeitsmöglichkeit mehr.
Auch die von Minister Hauk anvisierte Lösung eines Forstbetriebes scheint ihn nicht mehr zu locken.

Landesforsten: Ministerin Conrad verabschiedet Leiter der Forstabteilung Joachim Leonhardt in den Ruhestand

Eingetragen in Forst von admin am Juni 28th, 2007

Er hat die Entwicklung zum naturnahen Waldbau in Rheinland-Pfalz maßgeblich in Gang gebracht und die Gründung von „Landesforsten Rheinland-Pfalz“ als wirtschaftlich handelnden Betrieb realisiert: Heute hat Forstministerin Margit Conrad Ministerialdirigent Joachim Leonhardt, Leiter der Forstabteilung im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, nach 40 Jahren im öffentlichen Dienst und fast 15 Jahren als Chef der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz in den Ruhestand verabschiedet.

„Ihr kritischer Geist und Ihre Bereitschaft, eingefahrene Gleise zu verlassen, waren die Voraussetzung für die Reformen der Landesforstverwaltung“, sagte Conrad. „Sie haben sich für eine nachhaltige, aber ökonomisch leistungsfähige Forstwirtschaft eingesetzt und wir verdanken Ihnen, dass Landesforsten heute sehr gut aufgestellt ist.“

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Kooperationsplattform Forst Holz Papier im Cyberspace

Eingetragen in Forst von admin am Juni 21st, 2007

Die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) ist ab sofort im World Wide Web unter www.forstholzpapier.at vertreten. Die neue Webseite informiert über das Abkommen zwischen der österreichischen Forstwirtschaft, Holz- und Papierindustrie und die nachhaltigen Leistungen dieses wichtigen Wirtschaftszweiges. Darüber hinaus gibt es kompakte Meldungen zu den umfassenden Aktivitäten der Zusammenarbeit sowie aktuelle Arbeitsergebnisse.

Bessere Bedingungen für Jagd im Staatsforst gefordert

Eingetragen in Jagd von admin am Juni 13th, 2007

Der BDF hat schon mehrfach bessere Bedingungen für die Jagd in der BaySF durch Förster und Forstbedienstete im Ruhestand und Angehörige der Forstverwaltung gefordert.
Der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel hat nun eine Initiative gestartet: In einem Brief an Staatsminister Josef Miller schlägt er vor, die Jagdentgelte für ehemalige Betriebsangehörige zu senken. Er hält es für unklug, alle Forstleute im Ruhestand (auch von der BaySF) und die Verwaltungsförster zu Betriebsfremden zu erklären, da viele jagderfahrene Försterunter diesen Bedingungen keinenJagderlaubnisschein gelöst hätten.
Außerdem gibt es für ihn „wohl kaum ein Großunternehmen in Deutschland, das seine früheren Mitarbeiter derart ausgrenzt“.
Man sollte sich an Unternehmen wie der Deutschen Bahn AG, Siemens oder Audi orientieren und kostengünstige Regelungen für ehemalige Betriebsangehörige schaffen. Dies würde „als
Zeichen der Anerkennung verstanden und wenigstens einen Rest an Zusammenhalt signalisieren“. Die BaySF käme „mit keiner Maßnahme preiswerter zu einer qualifizierten und engagierten Erfüllung jagdpolitischer und waldbaulicher Ziele“.
Auch der BDF ist der Meinung, dass verbesserte Jagdbedingungen für ehemalige Betriebsangehörige keine „Privilegierung von Forstleuten“ darstellt, sondern ein Beitrag für eine effektive und preiswerte Umsetzung des Grundsatzes „Wald vor Wild“. Der Vorstand hatte bereits Bereitschaft bekundet, in bestimmten Regionen über neue Konditionen Signale zu
setzen.
Wissen muss man auch, dass politischeVorgaben nach und vor der Forstreform das „jagdliche Korsett“ für die Förster geschnürt haben. Nirgendwo sonst in Deutschland mussten und müssen Förster ein Entgelt für eine Begehungsschein bezahlen.

Aus BDF-Aktuell 4/2007

Förster kapitulieren vor Rehbock?

Eingetragen in Forst von admin am Juni 12th, 2007

Fegeschutz
Wiederaufforstung nach Borkenkäferbefall mit Douglasie und Pfisterpfähle als Einzelschutz gegen Fegen.
Ist dies das Ende des naturnahen Waldbaus?

Chinesen wollen unseren Wald

Eingetragen in Forst von admin am Juni 12th, 2007

Die große Nachfrage nach Holz im Reich der Mitte macht den Kauf wirtschaftlich interessant.
Von Jörg Riefenstahl im Hamburger Abendblatt

Ahrensburg -
“Chinesen kaufen Forst. Bundesweit, zu Spitzenpreisen” warb Matthias Manthey (52), Grundstücksmakler aus Ahrensburg, unlängst in der Tageszeitung “Die Welt”. Er zieht deutschlandweit die Fäden im Waldverkauf. Vor Anfragen von Investoren aus dem Reich der Mitte kann sich der Ahrensburger Geschäftsmann nach eigener Auskunft kaum retten. “Die Chinesen kaufen auf Teufel komm raus”, sagt Manthey, “es ist gigantisch.”

Waldbesitzer verzeichnen Rekordjahr

Eingetragen in Forst von admin am Juni 8th, 2007

KREIS SIGMARINGEN (sz) Das Jahr 2006 ist aus wirtschaftlicher Sicht für die Waldbesitzer im Landkreis ein Rekordjahr gewesen. Das Holz aus den Wäldern warf so viel Gewinn ab wie lange nicht mehr. Die Holzeinschlagsmengen überstiegen alle Erwartungen, teilt die Kreisverwaltung mit.
Im gesamten Kreisgebiet wurden im Vorjahr 260 000 Festmeter Holz in den Körperschafts-, Staats- und Kleinprivatwäldern eingeschlagen und über den Fachbereich Forst im Landratsamt Sigmaringen vermarktet. Das entspricht 3400 Zugwaggons gefüllt mit Holz im Wert von rund15 Millionen Euro. Der sprunghaft angestiegene Energieholzbedarf und die starke Nachfrage nach Bauholz führten zu einem Boom am Holzmarkt.

[mehr in Schwäbischer Zeitung]

Nachhaltigkeit macht Schule!

Eingetragen in Forst von admin am Juni 8th, 2007

Nachhaltigkeit„Stichwort: Nachhaltigkeit“ – Neue Broschüre der Stiftung Wald in Not
Ob im Zusammenhang mit Klimawandel, der Nutzung der natürlichen Ressourcen oder dem Generationenvertrag, bei vielen zentralen Themen unserer Zeit begegnen wir dem Prinzip der „Nachhaltigkeit“. Was bedeutet dieser seit der UN-Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 weltweit bekannt gewordene Begriff ganz konkret? Mit ihrer neuen Broschüre möchte die Stiftung Wald in Not insbesondere Jugendliche für das Nachhaltigkeits-Thema interessieren. Als griffiges Beispiel für praktizierte Nachhaltigkeit und dem verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt eignen sich naturnahe Waldbewirtschaftung und die Nutzung des umweltfreundlichen Rohstoffes „Holz“ besonders gut. Diese Auffassung des „Rates für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung“ greift die Stiftung mit der Broschüre auf. Darauf weist der Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Wald in Not, Ministerpräsident a. D. Dr. Bernhard Vogel, im Vorwort zur Broschüre hin.

An der Gestaltung der Broschüre hat die Autorin, Dr. Eva-Maria Mößmer, Schüler des Leistungskurses Kunst des Louise-Schroeder-Gymnasiums in München beteiligt. Aus der Sicht der Jugendlichen können unsere Wälder knallig bunt, geheimnisvoll, vielschichtig und richtig fröhlich sein. Die Gestaltung der Broschüre macht dies deutlich, in der die Schüler ihre Gedanken zum Thema „Wald“ und „Nachhaltigkeit“ in Collagen und Bildern zum Ausdruck bringen.

Die Vereinten Nationen machten das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung zum Thema der momentan laufenden Bildungsdekade. Die Stiftung Wald in Not möchte zusammen mit den Münchener Schülern dazu einen besonderen Beitrag leisten.

Die Broschüre „Stichwort: Nachhaltigkeit“ ist bei der Geschäftsstelle der Stiftung Wald in Not, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, erhältlich. Bitte bei Bestellungen 0,85 € in Briefmarken als Porto beifügen. Informationen auch unter www.wald-in-not.de.

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