AG-Wald Baden-Württemberg: Positionen zur Evaluierung der Verwaltungsstrukturreform 2007
Zusammenfassende Bewertung der Reform: Aus der Sicht der AG Wald ist für die Forstverwaltung in Baden-Württemberg die Reform nicht als Erfolg zu bewerten.
Aus ergebnisorientierten Fachbehörden wurden verfahrensorientierte Verwaltungsbehörden. Trotz zunehmender Arbeitsbelastungen in einem boomenden Wald und vor dem Hintergrund wachsender Bedeutung von Wald und Holz in Zeiten des Klimawandels werden massiv Personal reduziert und Ressourcen gekürzt. Bisherige Einsparungen werden nicht angerechnet! (mehr…)
Evaluation der Verwaltungsreform im Forstbereich
Gemeinwohlprinzip und umfassende Nachhaltigkeit müssen Leitbild für den Wald bleiben
Positionspapier des Forstvereins Baden-Württemberg
Die Verwaltungsreform 2005 hat für die erfolgreich arbeitende Forstverwaltung grundlegende
Veränderungen gebracht. In einem Positionspapier der AG Wald Baden-Württemberg wurde
festgestellt, dass diese Reform für die betrieblich orientierte Forstverwaltung in einigen Bereichen nicht zielführend war.
Dennoch haben sich die Mitarbeiter der Forstverwaltung auf allen Ebenen engagiert dafür eingesetzt, dass Funktions- und Leistungsfähigkeit der Forstverwaltung trotz Effizienzrendite erhalten bleiben. Die Unteren Forstbehörden in den Land- und Stadtkreisen sowie die Höheren Forstbehörden in den Regierungspräsidien sind zwischenzeitlich integriert und arbeiten gut und erfolgreich. Der Forstverein erkennt diese Leistung in besonderer Weise an. (mehr…)
Großsägewerk: Bebauungsplan ist so gut wie durch
LEUTKIRCH – Die Firma Klenk ist ihrem Ziel, ein Großsägewerk im Urlauer Tann zu bauen, ein weiteres Stück näher gekommen: Mit großer Mehrheit hat der Leutkircher Gemeinderat am Montagabend dem geänderten Entwurf des Bebauungsplans zugestimmt – trotz mancher Bedenken, die nach wie vor im Raum stehen. (mehr…)
Thüringen: Die Axt im Walde
Merkwürdige Vorgänge geschehen derzeit an der Spitze der thüringischen Forstwirtschaft. Personalentscheidungen, die weder sachlich noch politisch nachzuvollziehen sind. Da wird aus heiterem Himmel die Abteilung Forst aufgelöst und zur Abteilung “Ländlicher Raum” zugeschlagen. Gab es schon um die Nachfolge von Dr. Düssel ziemliches hin und her, bis in der Person von Abteilungsleiter Wolfgang Werres ein in Forstkreisen akzeptierter nachfolger gefunden wurde. (mehr…)
Zukunftsfähige Forstpolitik ist mehr als Organisationsreform
Die Vorstellungen der CDU zur Forstpolitik in Rheinland-Pfalz bezeichnet ein Sprecher des Forstministeriums als enttäuschend und widersprüchlich; eigene Konzepte und Vorschläge fehlen völlig.
Die CDU moniert einerseits zu viel Zentralisierung und staatliche Präsenz gerade im kommunalen Bereich, möchte auf der anderen Seite allerdings den „starken Förster vor Ort“, der möglichst allumfassend präsent ist. „Auf welche Weise dieser Widerspruch aufgelöst werden soll, bleibt jedoch selbst bei Herrn Licht im Dunkeln“, so der Ministeriumssprecher. (mehr…)
Landkreise wollen ihre Förster behalten
Ausschnitt aus der Schwäbischen Zeitung vom 20.7.07
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Siehe auch:
Landkreistag Baden-Württemberg für die Erhaltung des Einheitsforstamtes auf Kreisebene
Ein Bericht der AFZ
Landkreistag bezieht Position zur künftigen Forststruktur – Präsident Dr. Schütz: “Fortbestand des Einheitsforstamtes auf Kreisebene sichern!”
- Kritik an Position von Minister Hauk: Forstlicher Landesbetrieb wird abgelehnt – Gutachten vorgestellt
Stuttgart. Der Landkreistag Baden-Württemberg hat heute eindeutig Position für die Erhaltung des Einheitsforstamtes auf Kreisebene bezogen. Im Rahmen der laufenden Überprüfung der Verwaltungsstrukturreform vom 1. Januar 2005 hatte Landwirtschaftsminister Hauk zuletzt die Privatisierung des Staatswaldes und damit für die Aufgabe der Einheitsforstverwaltung in den jetzigen Strukturen plädiert.
Präsident Landrat Dr. Jürgen Schütz (Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg) stellte heute im Rahmen einer Pressekonferenz das von Prof. Dr. Bastian Kaiser, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, erstellte Gutachten “Erörterung zur Organisationsreform der Forstverwaltung in Baden-Württemberg” vor. (mehr…)
Gutachter raten zu Forstbetrieb
Unterstützung für Hauk
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 19.07.2007
Von Andreas Müller
STUTTGART. Im Streit um die Reform der Forstverwaltung bekommt Agrarminister Peter Hauk (CDU) Beistand von zwei Gutachtern: Sie empfehlen einen zentralen Landesbetrieb. Dadurch ließen sich mehr als 20 Millionen Euro jährlich einsparen.
In den meisten Bereichen wird die Verwaltungsreform von 2005 durch die Verwaltung selbst überprüft. Beim Forst aber setzt die Regierung auf externe Gutachter. (mehr…)
Minister Peter Hauk unter Druck
Städte fühlen sich von Hauk benachteiligt
Verband moniert Verteilung von EU-Millionen – Viele Klagen in Brüssel über Agrarministerium
Im Streit um die europäische Regionalförderung bekommt Agrarminister Hauk immer mehr Ärger. Nun haben sich auch noch die Städte beim Ministerpräsidenten beschwert: Im Programmentwurf kämen sie eindeutig zu kurz.
Diesen Montag trifft sich der Begleitausschuss für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wieder einmal im Landwirtschaftsministerium. Dabei geht es darum, wie gut 140 Millionen Euro Fördermittel aus Brüssel in den Jahren 2007 bis 2013 aufs Land verteilt werden. Seinen ersten Programmentwurf hatte Minister Peter Hauk (CDU) von der EU-Kommission mit harschen Worten zurückbekommen: Er sei der schlechteste aller Bundesländer und müsse grundlegend überarbeitet werden.
Kommt jetzt auch noch eine verunglückte Forstreform ist Hauk kaum noch zu halten.
siehe auch Stuttgarter Zeitung Hauk im Feuer
Gutachten zum Forstbereich
Pressegespräch mit Minister Hauk – “Gutachten zum Forstbereich”
Landespressekonferenz: Heute 16:30 Uhr
19.07.2007 Donnerstag
10:00 LPK: Landkreistag: Verwaltungsreform Forst

