Mehr Mischwald ist das Ziel
Aus Schwäbisches Tagblatt: Nach einer Waldbegehung hieß Neustettens Gemeinderat am Samstag die bis 2017 gültige Forsteinrichtung gut. Im Vordergrund steht die Nachhaltigkeit.
Dabei wurden den beeindruckten Gemeinderäten mit Plastikrohren geschützte Eichen-Jungpflanzen als Weg zum gesunden Mischwald demonstriert.
Vorbei ist die Zeit wo Förster noch darauf hinwiesen, dass die Verjüngung von Hauptbaumarten auch ohne Schutz möglich sein muss.
Der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt!
Städtischer Forst schreibt Fichte noch nicht ab
Bei der jährlichen Exkursion des Sigmaringer Gemeinderates in den städtischen Wald, betonte der Leiter der städtischen Forstabteilung, Jürgen Kohler, auch weiter an der Fichte festhalten zu wollen. Die Douglasie sei zwar ein Ersatz, die Fichte werde aber trotz Klimawandels auf geeigneten Standorten weiterhin angepflanzt.
Bundeswaldgesetz novellieren – ökologische Mindeststandards für
P R E S S E M I T T E I L U N G Nr. 0676 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Zur Einbringung unseres Antrages zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes erklärt Cornelia Behm, Sprecherin für Agrar- und Waldpolitik:
Waldpolitik findet in der großen Koalition nicht statt. Deswegen haben wir jetzt die Initiative für eine Novellierung des Bundeswaldgesetzes ergriffen. Die große Koalition muss die im Koalitionsvertrag vereinbarte Änderung des Bundeswaldgesetzes endlich in Angriff nehmen und die Inhalte einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung klarer fassen. (mehr…)
Besprechung der Holzmarktkommission Baden-Württemberg in Stuttgart
Am 18.06.08 fand in den Räumen der Forstkammer eine Besprechung der Holzmarktkommission statt. Die Vertreter aller Waldbesitzarten nutzten die Gelegenheit, sich zu Beginn der Käfersaison über aktuelle Themen der Forst- und Holzwirtschaft auszutauschen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand neben der aktuellen Holzmarktlage auch die weitere Zusammenarbeit mit den Verbänden der Holz verarbeitenden Industrie. (mehr…)
Pollmeier gegen Flächenstillegung
Flächenstillegung ist kontraproduktiv zum Naturschutz
Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffes für den Klimaschutz
Die jüngst vom Bundesamt für Naturschutz gefordete Erhöhung des Waldflächenanteils
mit natürlicher Waldentwicklung auf 5% bis zum Jahr 2020 ist nach Auffassung der Forstund
Holzwirtschaft kein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz.
“Die Forderung der Naturschützer, weitere Flächen stillzulegen, ist sehr kritisch zu
betrachten, kann durchaus sogar kontraproduktiv wirken” – stellt Lars Schmidt,
Geschäftsführer der gemeinnützigen Initiative “Wald-wird-mobil” sachlich fest.
Weltweit wird mehr Holz „produziert“ als Stahl, Aluminium und Beton, so aktuelle
Erhebungen. (mehr…)
Spürbarer Unmut über Staatsforsten
Kontroverse um Forstreform: Rücknahme oder Feinschliff?
Ausschuss diskutierte in Öffentlicher Anhörung Strukturanalyse des Forstbetriebs im Land
Der Landtag von Sachsen-Anhalt fasste im April 2007 den Beschluss, dass die Landesregierung über ihre bisherigen zeitlichen und inhaltlichen Planungen sowie über die Maßnahmen zur Evaluierung der Forststrukturreform aus dem Jahr 2005 im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berichtet. Zur Vorbereitung dieser Berichterstattung wurde im Sommer 2007 die Firma Pöyry Forest Industry Consulting GmbH beauftragt, ein unabhängiges Gutachten über die Umgestaltung der Forststrukturen im Land erstellen. Am 11. Juni 2008 hörte der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fachleute und Interessengemeinschaften zur Auswertung des von der Pöyry GmbH erstellten Gutachtens an – mit unterschiedlichen Reaktionen. (mehr…)
Bundesregierung soll das Bundeswaldgesetz novellieren
Die Bundesregierung soll das Bundeswaldgesetz novellieren und ökologische Mindeststandards für die Waldbewirtschaftung einführen. Dies fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (16/9450). Die Ziele des Gesetzes sollen dabei so erweitert werden, dass neben der Erhaltung der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Funktion des Waldes vor allem auch die Erhaltung der natürlichen Funktionen für den Klimaschutz, den Wasserhaushalt, den Hochwasserschutz und den Schutz der ökologischen Vielfalt Ziel des Gesetzes wird. Auch solle die Definition des Waldes so verändert werden, dass grundsätzlich jede mit Waldbaumarten bestockte Fläche von mindestens 0,1 Hektar und mindestens 30 Metern Breite dem Bundeswaldgesetz unterliegt. (mehr…)
Tharandter Master-Studiengang gehört zu den zehn besten in Deutschland
Der Masterstudiengang “Tropical Forestry and Management” der TU Dresden wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) am 12. Juni 2008 im Rahmen einer Tagung im Seminaris Kongresspark in Bad Honnef feierlich als einer der zehn besten internationalen Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen ausgezeichnet. An die Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro geknüpft.
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Borkenkäfer: Zuschuss für insektizidfreie Bekämpfung
München- Wer den Borkenkäfer bekämpft und dabei auf den Einsatz von Insektiziden verzichtet, kann ab sofort mit einer Förderung rechnen. Darauf hat Forstminister Josef Miller hingewiesen. Pro Festmeter waldschutzwirksam aufgearbeitetem Holz erhalten private und körperschaftliche Waldbesitzer 3,50 Euro. „Durch diese Maßnahme wollen wir die bayerischen Waldbesitzer bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen, die Verbreitung dieses Waldschädlings einzudämmen“, so der Minister. Nach den Orkanen Kyrill und Emma in den letzten beiden Jahren, den trockenen Sommern und den milden Wintern in den Vorjahren konnten sich die Borkenkäfer stark vermehren. Miller: „Die Gefährdungslage ist angespannt“.


