Den Wald der guten Bäume sehen
Wenn Kommunen bauen, sollen sie das mit Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft tun – und Ware mit Ökosiegel kaufen. Doch in den Amtsstuben ist man damit oft überfordert
Wie viel Holz genau die öffentliche Hand jährlich verbaut, zählt keine Statistik. Doch “der Bedarf von Gemeinden, Städten, Ländern und Bund ist enorm”, sagt Klaus Schwarz, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel. Kommunen bauen und renovieren Schulen und Kitas, stellen Parkbänke auf oder befestigen Flussufer – und immer brauchen sie dazu Holz.
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Baumhohe Sorgen wegen Forstreform
Das Land Brandenburg will die Forstverwaltung reformieren. Das beinhaltet laut Entwurf nicht nur eine Umstrukturierung, sondern auch Personalabbau. Bis 2010 können die einzelnen Forstämter Vorschläge dazu einreichen.
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Wald im Klimastress
„Wald im Klimastress – Fakten, Folgen, Strategien“
Stiftung Wald in Not stellt neue Informationsbroschüre vor
Im Rahmen der „Europäischen Waldwoche“ vom 20. bis 24. Oktober 2008 stellte die Stiftung Wald in Not, am 21.10., in Berlin, gemeinsam mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat ihre neue Informationsbroschüre „Wald im Klimastress – Fakten, Folgen, Strategien“ vor.
Die Broschüre geht den Fragen nach: „Wie werden unsere langlebigen Wälder auf die raschen Veränderungen der Umwelt reagieren? Gelingt es ihnen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen oder werden wir uns in Zukunft an andere Waldbilder und neue Baumarten gewöhnen müssen?“
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Gesetzentwurf zum Landesbetrieb „Forst Brandenburg“
Der brandenburgische Landtag hat heute in erster Lesung den Gesetzentwurf zur Neuorganisation der Landesforstverwaltung auf die Tagesordnung (4/6784) gesetzt. Mit der Bildung der Landesforstverwaltung 1991 wurden bereits mehrere Reformansätze verwirklicht, ohne allerdings – wie jetzt – die Rechtsform zu verändern. Für die Landesregierung begründete Forstminister Dietmar Woidke (SPD) den eingebrachten Entwurf, der nun weiter im Landtag beraten wird. (mehr…)
Restholz-Potenzial ausschöpfen
Bayern will künftig noch mehr Restholz energetisch nutzen. Das hat Landwirtschaftsminister Josef Miller in München erklärt. Derzeit werden rund vier Millionen Tonnen Holz pro Jahr zur Energiegewinnung eingesetzt. Die eine Hälfte ist Restholz aus den Wäldern, die andere Hälfte sind Althölzer und Reste aus der Holzwirtschaft. Das gesamte Potenzial an Restholz beträgt demgegenüber nach Angaben des Ministers rund sechs Millionen Tonnen pro Jahr. Damit können drei Milliarden Liter Heizöl ersetzt und über acht Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Miller appelliert vor allem an die privaten Waldbesitzer, in deren Flächen sich die größten Reserven befinden, diese Zug um Zug zu mobilisieren. Die Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen sollen dabei unterstützend mitwirken.
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Vernetzung von Wildtierlebensräumen
Oettinger und Hauk: Verstärkte Vernetzung von Wildtierlebensräumen notwendig
Erfassung der zentralen Wanderrouten für Wildtiere
Masterplan für künftige Verkehrsplanungen
„Ein übergeordneter, landesweiter Generalwildwegeplan ist von großer Bedeutung für das Wildtiermanagement und den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg. Vor diesem Hintergrund wird der Wildwegeplan als Masterplan für künftige Infrastrukturprojekte zur Verfügung stehen. Der notwendige Ausbau von Verkehrswegen darf nicht zu einer weiteren Zerschneidung der Lebensräume führen. Wo dies bereits mit negativen Folgen eingetreten ist, müssen wir bei künftigen Maßnahmen auf die Durchlässigkeit achten“, sagten der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, am Dienstag (21. Oktober 2008) in Stuttgart.
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Anpassung der Wälder an den Klimawandel
Oettinger und Hauk: Anpassung der Wälder an den Klimawandel muss heute beginnen
Intakter Wald zentraler Baustein der Klimaschutzstrategie
Baden-Württemberg koordiniert europäisches Forschungsprogramm
„Baden-Württemberg verfügt über vorratsreiche und naturnahe Wälder, die wichtige wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Funktionen erfüllen. Diese müssen auch in Zukunft erfüllt werden. Deshalb muss die Forschung Hinweise liefern, wie die Wälder von morgen aussehen könnten. Denn für die Anpassung des Waldes an das sich ändernde Klima bleibt nicht viel Zeit“, sagten der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, am Dienstag (21. Oktober 2008) in Stuttgart. Von den Auswirkungen des Klimawandels im Wald seien rund 230.000 Waldbesitzer in Baden-Württemberg sowie die gesamte Holz be- und verarbeitende Industrie betroffen. In Baden-Württemberg seien 130.000 Arbeitsplätze von der Produktion, Ernte und Verarbeitung von Holz und Holzprodukten abhängig. Der jährliche Umsatz der gesamten Branche liege bei rund 20 Milliarden Euro, erklärten Oettinger und Hauk. (mehr…)
“… auf die Suche nach dem Superwald”
Gesellschaftliche Ansprüche an den Wald
4. Baden-Württembergischer Waldgipfel
Datum: 20.11.08 10:00 – 18:00
Ort: Rottenburg am Neckar, Festhalle
Kosten: Siehe Anmeldung
Die AG Wald Baden-Württemberg lädt herzlich ein zum 4. Baden-Württembergischen Waldgipfel nach Rottenburg.
Es erwartet Sie am 20. November ein dicht gefüllter und unterhaltsamer Tag rund um das Thema “Wald und Gesellschaft”.
Forsttagung in Schwerte
Nachhaltige Entwicklung unserer Lebensgrundlagen,- Biodiversität in der Land- und Forstwirtschaft
Tagung des Institutes für Kirche und Gesellschaft” in Schwerte/ NRW ( bei Dortmund) vom 16. bis 18.1.2009
Die Tagung geht von Freitags nachmittags (17:30 Anreise, Abendessen, Programmbeginn 19:30), bis Sonntag nach dem Mittagessen.
Das Programm kann ab ca. Mitte November angefordert werden beim o.a. Institut “IKG” in Schwerte per e-mail u.neuhaus@kircheundgesellschaft.de
oder per Telefon 02304/ 755 327.
Entwicklungspotential des Kleinprivatwaldes ausschöpfen
Mecklenburg-Vorpommern: “Mit einer zielgerichteten Forstwirtschaft haben wir die Möglichkeit, in unseren Wäldern einen aktiven Beitrag zum Klima-, Boden- und Wasserschutz zu leisten”, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute in Ludwigslust anlässlich der Abschlusstagung des “Holz-cluster Nord” (HCN) zum Thema “Nachhaltige Ressourcennutzung im Kleinprivatwald”. Während das Nutzungspotential in den öffentlichen Wäldern weitgehend ausgeschöpft werde, seien besonders im klein strukturierten Privatwald noch ungenutzte Potentiale vorhanden. (mehr…)

