Wald muss an Klimawandel angepasst werden
25 Jahre forstliches Umweltmonitoring in Niedersachsen
Wie ist es aktuell um die Gesundheit von Buche, Eiche, Fichte und Kiefer bestellt? Sind unsere Wälder auf den Klimawandel vorbereitet? Diese und viele andere Fragen beantwortet der aktuelle Waldzustandsbericht 2008. Niedersachsens Forstminister Hans-Heinrich Ehlen stellte in Hannover die druckfrische Broschüre vor. “Der schädliche Säureeintrag ist stark zurück gegangen. Das belegen Daten aus 25 Jahren Forschung”, stellte Minister Ehlen fest. (mehr…)
Rekordgewinn bei den Staatsforsten
Allein 45 Millionen Euro darf der Finanzminister verbuchen
München – So umstritten die Bayerischen Staatsforsten wegen ihres Geschäftsgebarens sind, so groß ist ihr wirtschaftlicher Erfolg. Mit 340 Millionen Euro Umsatz und einem Gewinn von 62 Millionen Euro erzielte das Staatsunternehmen im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Den größten Profit hat der Freistaat. Von dem Überschuss fließen 45 Millionen in seine Kassen. Zwar lobte Helmut Brunner, der neue Forstminister und Aufsichtsratschef der Staatsforsten, den Vorstand und die Belegschaft für diesen Erfolg. Aber zugleich verlangte er mehr Fingerspitzengefühl. “Ich erwarte mir, dass die Staatsforsten lernen, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung genauso wichtig ist wie der wirtschaftliche Erfolg”, sagte Brunner in Anspielung auf die Waldfrevel – sei es im Spessart oder im Nürnberger Reichswald, weswegen das Staatsunternehmen dieses Jahr in der Kritik stand.
Der ganze Artikel in Süddeutsche.de
Staatsforsten: Mehr ökologische Bewirtschaftung nötig
Grüne: Gewinne aus den Staatsforsten dürfen nicht im Haushalt versacken
Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die nicht ausreichende ökologische Bewirtschaftung der Bayerischen Staatsforsten. „Der Gewinn stimmt, die Ökologie bleibt auf der Strecke“, erklärt der forstpolitische Sprecher Christian Magerl. (mehr…)
Weiterentwicklung der “Naturnahen Waldwirtschaft”
Waldzustandsbericht: Im Südwesten nichts Neues
NABU fordert Weiterentwicklung der “Naturnahen Waldwirtschaft” und mindestens zehn Prozent Wildnisflächen
Mehr Engagement im und für den Wald selbst, weniger Aufwand in
Bürokratie, Verwaltung und Organisation – das fordert der Naturschutzbund
NABU Baden-Württemberg von der Landesregierung anlässlich des neuen
Waldzustandsberichts. “Unermüdlich beschreibt und dokumentiert das
Ministerium Schäden und Defizite in unseren Wäldern. Am Inhalt ändert sich
wenig – und das ist fatal. Die Landespolitik weigert sich, endlich
Konsequenzen aus den Berichten zu ziehen und die Waldwirtschaft zukunfts-
und klimafest zu machen”, kritisiert der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre
Baumann. (mehr…)
Politik soll auch Forst fördern
Bei der Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Sulzbach-Laufen klagten die Sägebetriebe über die hohen Preise für Rundholz, versprachen aber den Waldbauern, ihr Holz abzunehmen.
Forstkammergeschäftsführer Jerg Hilt verstieg sich danach mit der Forderung, die Politik sollte neben Banken und Autofirmen auch den Forst fördern.
Siehe auch Südwest-Presse
Gedeihlicher Geschäftszweig
SCHOPFHEIM. Der Wald ist buchstäblich ein gedeihlicher Geschäftszweig: Der Plan für 2009 geht von einem Gewinn in Höhe von rund 138 780 Euro aus – allen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz.
“Damit setzt sich der positive Trend im Stadtwald fort”, sagte Thomas Unke, Fachbereichsleiter Waldwirtschaft beim Landratsamt.
mehr in der Badischen Zeitung
Dem hessischen Wald geht es wieder besser
„Der Gesundheitszustand des hessischen Waldes hat sich erfreulicherweise deutlich verbessert. Die mittlere Kronenverlichtung ist um 5 Prozent-Punkte auf 21 Prozent gesunken. Ein positiver Trend, der sich weitestgehend bei allen Baumarten und Altersklassen zeigt“, erklärte heute der hessische Umwelt- und Forstminister, Wilhelm Dietzel, bei der Vorstellung des 25. Waldzustandsberichts im Hessischen Forstamt Bad Schwalbach. Bessere Rahmenbedingungen, wie weniger Insektenfraß, geringe Fruktifikation (Fruchtbildung) und eine günstigere Wasserhaushaltssituation, sowie das Abklingen der Aus- und Nachwirkungen des Trockenjahres 2003 haben zu diesem positiven Ergebnis geführt.
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Naturverjüngung steht im Vordergrund
Bei Waldbegehung des Gemeinderats informierten Forst-Experten auch über Auswirkungen des Klimawandels
Unter einer Forsteinrichtung ist ein Zehn-Jahres-Plan für den Wald zu verstehen. Welche Auswirkungen diese Planung der Tübinger Forstdirektion auf den Giengener Stadtwald hat, war eine der Fragen, um dies es bei der Waldbegehung am Freitagnachmittag ging.
Die ganze Nachricht in Heidenheimer Zeitung
Holzpreise purzeln
Baukrise in Amerika lässt Holzpreise in Bayern purzeln
Viele der 1100 Sägewerke im Freistaat müssen die Produktion von Schnittholz massiv einschränken.
Die internationale Finanz- und Immobilienkrise hat jetzt auch Auswirkungen auf Bayerns Waldbauern und Sägewerksbesitzer: Weil in Amerika kaum noch gebaut wird, gerät der deutsche Holzmarkt immer mehr unter Druck. Der Import an Nadelschnittholz in den USA ist im ersten Halbjahr 2008 um31,4 Prozent zurückgegangen. Leicht zeitverzögert hat die Krise jetzt auch den deutschen Holzmarkt erreicht. Die weiteren Aussichten sind schlecht.
Die ganze Nachricht in Welt online
Modernes Waldsterben
Für den Betrieb von Biomasse-Kraftwerken ernten Waldarbeiter ganze Waldstücke rigoros mit schwerem Gerät. Das schadet dem Wald, aber auch dem Nachschub.
Biomasse-Kraftwerke, so scheint es, sind ein ökologischer Segen. Zum Beispiel die Anlage im Nordrhein-Westfälischen Lünen. Sie wurde von den Firmen „Evonik New Energies“ und „REMONDIS“ errichtet und ging im Juni 2006 in Betrieb. Pro Jahr werden in ihren Kesseln 135 000 Tonnen Biomasse verfeuert, größtenteils Holz. Das Kraftwerk erzeugt pro Jahr mehr als 150 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit ließe sich eine Kleinstadt mit knapp 40 000 Haushalten versorgen. Zugleich spart es gegenüber Kohlekraftwerken pro Jahr rund 100 000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ein, denn bei der Verbrennung des Holzes wird nur das CO2 freigesetzt, das die Bäume bei ihrem Wachstum aufnahmen, es ist also fast CO2-neutral.
Der ganze Artikel in Focus online

