Forstreform/SPD-Fachgespräch
Termine am Montag, den 29. Juni 2009
Nach vier Jahren Forstreform und „Bayerische Staatsforsten“ lädt die SPD-Fraktion zu dem Fachgespräch „Vier Jahre Forstreform – Erfahrungen und Korrekturbedarf“ (10.30-15.30, Saal 2). Neben dem Vorstandsvorsitzenden der Staatsforsten, Dr. Rudolf Freidhager, dem Sprecher des Waldbündnis Hans Kornprost und dem Chef des Forstbereichs im Landwirtschaftsministerium MDirig Georg Wendisch nehmen Spitzenvertreter des Berufsverbands der Forstunternehmer, der Wissenschaft, des Bund Naturschutz, der IG Bau, des Bayerischen Jagdverbands, des Bunds Deutscher Forstleute, des Bayerischen Forstvereins, des Deutschen Alpenvereins und des Tierschutzbund Bayern teil. Dazwischen Pressegespräch mit der land- und forstpolitischen Sprecherin Maria Noichl sowie Teilnehmern.
10:30 Landtag PK-Raum 211
Förster diskutieren über die Zukunft des Waldes
Unter dem Thema “Wälder schaffen Wachstum” diskutieren Förster mit
hochrangigen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft des Waldes.
Anlässlich seiner 64. Jahrestagung vom 25. bis 28. Juni in Potsdam erwarten der Deutsche Forstverein (DFV) und der Landesbetrieb Forst Brandenburg mehr als 1.000 Teilnehmer aus Deutschland und dem
europäischen Ausland, um in zahlreichen Diskussionsforen und Seminaren verschiedene Aspekte der heutigen Forstwirtschaft zu
beleuchten. Die Situation der Forst- und Holzwirtschaft in Zeiten der Wirtschaftskrise steht genauso auf der Tagesordnung wie die Folgen
der Forstreformen oder die Frage, welche Konsequenzen die Waldzerstörung in den Tropen auf die Wälder in Deutschland hat.
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Verfassungsbeschwerde gegen Abgaben an den Forstabsatzfonds / Holzabsatzfonds erfolgreich
Neben der Absatzförderung der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft (vgl. Pressemitteilung Nr. 10/2009 vom 3. Februar 2009) gibt es die Absatzförderung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft nach dem Holzabsatzfondsgesetz (HAfG) bzw., bis Ende 1998, nach dem Forstabsatzfondsgesetz (FAfG). Der Forstabsatzfonds und anschließend der Holzabsatzfonds hatten als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn die Aufgabe, den Absatz und die Verwertung von Erzeugnissen der
deutschen Forstwirtschaft und der Holzwirtschaft durch Erschließung und Pflege von Märkten im In- und Ausland mit modernen Mitteln und Methoden zu fördern. Zu diesem Zweck flossen dem Fonds zur Durchführung Abgaben zu. Diese Abgaben wurden von den Betrieben der Forstwirtschaft, später auch der Holzwirtschaft erhoben. Auf ausländische Rohholzimporte wurden keine Abgaben erhoben. Die Gesamtaufwendungen des Holzabsatzfondsbetrugen ausweislich seines Jahresberichts im Jahr 2007 insgesamt rund 14,1 Millionen Euro. Davon wurden rund 13,5 Millionen Euro für
Marketingmaßnahmen aufgewendet.
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