NABU begrüßt Alt- und Totholzkonzept des Landes
Gutes Instrument für mehr Vielfalt im Wald / Verbesserungsbedarf im Detail
Stuttgart – Als “guten Wurf” bezeichnet der Vorsitzende des
Naturschutzbundes NABU Dr. Andre Baumann das Alt- und Totholzkonzept des Landes, das das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum (MLR) heute (22.10.) vorgestellt hat. “Mit dem Konzept hat Minister Hauk ein gutes Instrument geschaffen für mehr Alt- und Totholz in unseren Wäldern – und damit für mehr lebendige Vielfalt und gesunde, stabile Wälder”, sagt Baumann. “Damit aus dem ,guten Wurf’ ein ,großer Wurf’ wird, muss das MLR
allerdings an einigen Stellen nachbessern und ambitioniertere Lösungen
suchen.” Der NABU fordert vor allem mehr Wildnisgebiete in den Wäldern, größere Alt- und Totholzbereiche sowie die konsequente Ausweisung alt- und totholzreicher Wälder als Schonwälder.
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Viel Wald, wenig Natur
Lage für bedrohte Waldbewohner unverändert
Berlin – Der Wald in Deutschland hat kräftig zugelegt. Das versprechen die Ergebnisse der Waldinventurstudie 2008. Im Vergleich zu 2002 hat demnach sowohl der Holzvorrat pro Hektar, als auch die Waldfläche insgesamt zugenommen. Das wirkt sich auch positiv auf die Klima-Bilanz aus: Rund zwei Prozent der energiebedingten Treibhausgasemissionen der Bundesrepublik werden auf diese Weise jedes Jahr vom Wald getilgt.
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Holzindustrie freut sich über größten FSC-Forstbetrieb in Süd-Deutschland
Forstamt Heilbronn für vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichnet
Am 08.10.2009 wurde das FSC-Zertifikat für den Landkreis Heilbronn durch den FSC-Vorsitzenden Prof. Erwin Hussendörfer an den ersten Landesbeamten des Landkreises Heilbronn, Herrn Lutz Mai übergeben.
„Das Landratsamt Heilbronn gehört mit 70.000 fm FSC-Holz/Jahr nun zu den größten FSC-Anbietern von Holz im süddeutschen Raum“, freute sich der erste Landesbeamte bei der Zertifikatsübergabe. „Wir wollen mit der FSC-Zertifzierung die bestmögliche Vermarktung haben für unser Holz“ so Mai.
der ganze Artikel bei FSC- Deutschland
IGZ: PFERDERÜCKER IN DEUTSCHLAND
Sie ist neu, sie ist begehrt! Die vor wenigen Wochen erschienene Adressenliste der ‚Pferderücker in Deutschland’ stieß auf unerwartet großes Interesse, sehr zur Freude des Herausgebers, der Interessengemeinschaft Zugpferde e.V./IGZ.
In dieser Publikation sind Forstbetriebe aufgeführt, die Pferdearbeit in der Forstwirtschaft anbieten ggf. ergänzt durch Maschineneinsatz. Nach Bundesländern geordnet, werden in tabellarischer Form die einzelnen Betriebe aufgeführt mitsamt ihrem Leistungsspektrum. Somit können interessierte Waldbesitzer mühelos feststellen, wo sie den nächsten Pferderücker finden können.
Die vorliegende Rückerliste ist eine Momentaufnahme, die regelmäßig ergänzt werden soll; sicherlich werden weitere Betriebe hinzukommen.
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