SPD will Wälder besser schützen
Berlin: (hib/ELA/HIL) Das Bundeswaldgesetz soll novelliert und um einige Grundsätze ergänzt werden. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/1050), in dem sie die wirtschaftliche und naturwissenschaftliche Bedeutung des Waldes sowie seine Funktion als Ort der Erholung hervorhebt.
In einem neu formulierten Bundeswaldgesetz sollte nach Meinung der Parlamentarier der gesetzliche Bezug zu den Zielen der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verankert werden. Dabei seien unter anderem folgende Grundsätze im Bundeswaldgesetz zu verankern: die Erhaltung des Waldökosystems als Lebensraum einer artenreichen heimischen Pflanzen- und Tierwelt, die Sicherung einer langfristigen, nachhaltigen forstlichen Produktion und Holzerzeugung, der Aufbau naturnaher Wälder mit hinreichendem Anteil standortheimischer Baumarten und der Verzicht auf Entwässerungsmaßnahmen, die über das bisherige Maß hinausgehen.
Etwa ein Drittel der Landesfläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt, heißt es in dem Antrag. Die Bedeutung der Wälder für unsere Gesellschaft gehe weit über das Wirtschaftliche hinaus. Obwohl in den vergangenen Jahren Anstrengungen hinsichtlich der Schadstoffreduzierung unternommen worden seien, heißt es weiter, ”sind die Wälder nach wie vor hohen Belastungen ausgesetzt“, vor allem mit Stickstoffverbindungen aus der Landwirtschaft und aus dem Verkehr. Ein modernes Bundeswaldgesetz dürfe nicht den aktuellen Stand des Wissens über ökologische und ökonomische Zusammenhänge im Wald und in der Forstwirtschaft ignorieren. Es müsse die Erkenntnisse aus diesem Gebiet aufgreifen und ihnen einen allgemeingültigen rechtlichen Rahmen geben, schreiben die Parlamentarier.
(aus hib – heute im bundestag)
Den Wald nicht vor den Eigentümern schützen
Das 40-jährige Bestehen ihres Verbandes haben die Waldbesitzer des Landkreises Erding gefeiert. Ein klares Ja zur nachhaltigen Forstwirtschaft kam von Festredner Sepp Spann, dem Vorsitzenden des bayerischen Waldbesitzerverbandes.
„Was draußen funktioniert, braucht keine neuen Gesetze, wir müssen den Wald nicht vor den Eigentümern schützen“, appellierte Spann an den Gesetzgeber.
Der ganze Artikel in Merkur-online
Zu wenig Förster – Zuviel Wild
Bund Naturschutz fordert eine Nachbesserung der Reform
NÜRNBERG – Der Bund Naturschutz übt heftige Kritik an der fünf Jahre alten Forstreform. Er beklagt vor allem mangelndes Personal in Wald und Flur.
Die ganze Nachricht in Nürnberger Nachrichten
Wirtschaftskrise wirkt sich auf den Forst aus
Zwiefalten: Die Wirtschaftskrise schlägt auch auf den Forst durch. Die Hiebzahlen in Zwiefalten sind gesunken, trotzdem konnte ein Plus erwirtschaftet werden.
Das Jahr 2009 war ein schwieriges für die Forstwirtschaft, wie Klaus Franz in der Gemeinderatssitzung berichtete. Die Wirtschaftskrise machte sich bemerkbar, es wurde weniger verkauft und die Preise gingen zurück. Von den geplanten 1900 Festmetern wurden nur 1228 geschlagen, besonders die Nachfrage im Selbstwerberholz war rückläufig. Das hatte auch Auswirkungen auf die Einnahmen: 40 000 Euro waren geplant, am Ende warens nur 31 000.
Der ganze Artikel in Südwestpresse
Forst ist heißes Thema
Gemeinderat billigt Wirtschaftsplan bei acht Gegenstimmen
Meersburg (flo) Beim Thema Wald wird im Gemeinderat immer heiß diskutiert, so auch bei der Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans 2010 für den 216 Hektar großen Stadt- und Spitalwald. Oder wie es Michael Gilowsky (Umbo) unter Gelächter auf den Punkt brachte: „Manche am Tisch sehen hier Rot(h).“ Damit spielte er auf Förster Martin Roth an, der in Meersburg schon einige Stürme überstehen musste.
Der ganze Artikel im Südkurier
Kein Vergleich zu Orkan Lothar
Minister Rudolf Köberle: “Orkantief Xynthia verschont Baden-Württembergs Wälder weitgehend”
Gefahr bei Waldspaziergängen / Keine Auswirkungen auf Holzmarkt zu erwarten
“Das Orkantief Xynthia verursachte landesweit nur verhältnismäßig geringe Schäden im Wald. Insgesamt sind in den am stärksten betroffenen Regionen im Nordschwarzwald und im Großraum Stuttgart nach ersten sehr groben Schätzungen deutlich weniger als 100.000 Kubikmeter Sturmholz angefallen. Dies entspricht weniger als einem Prozent des jährlichen Holzeinschlages”, sagte der baden-württembergische Forstminister, Rudolf Köberle MdL, am Montag (1. März) in Stuttgart. Allerdings könne noch keine abschließende Bilanz gezogen werden. Hierzu benötigen die Forstfachleute noch einige Tage. Fest stehe allerdings schon jetzt, dass Xynthia nicht mit Orkan Lothar zu vergleichen wäre. Lothar hatte im Dezember 1999 insgesamt 30 Millionen Kubikmeter Schadholz hinterlassen.
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Sturmschäden in den Niedersächsischen Landesforsten
Aktuelle Hochrechnung beziffert Schaden auf unter 70.000 Kubikmeter Sturmholz
(Braunschweig) Nach den ersten verlässlichen Hochrechnungen in den Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten beläuft sich der von Orkantief „Xynthia“ verursachte Schaden auf deutlich unter 70.000 Kubikmeter Windwurfholz. Die als Einzel- und zum Teil als Nesterwürfe aufgetretenen Schäden konzentrieren sich vor allem auf die Region Südniedersachsen. In den Landeswäldern im Flachland sind keine nennenswerten Schäden aufgetreten.
„Wir sind sehr erleichtert, dass Xynthia einen geringen Schaden im Niedersächsischen Landeswald angerichtet hat. Die Sturmholzmenge wird entsprechend unserer Verträge problemlos vermarktet werden können. Wir haben aber bei der Aufarbeitung keine Zeit zu verlieren, denn das beginnende Frühjahr steht vor der Tür“, stellt Klaus Jänich, Vizepräsident der Landesforsten, am Dienstag fest. (mehr…)

