Nachfrage nach gut ausgebildeten Försterinnen und Förstern

23 junge Forststudentinnen und -studenten beginnen im November ihre forstliche Laufbahnausbildung in Niedersachsens Wäldern

Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren deutlich zunehmenden Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstleuten freut sich Minister Lindemann über das anhaltende Interesse von Absolventinnen und Absolventen forstlicher Studiengänge an einer anschließenden Laufbahnausbildung mit Laufbahnprüfung im Forstbereich des Landes. Diese vom Land angebotene und finanzierte Qualifizierung sieht der Minister als eine gut angelegte Investition in die Zukunft.


Zum 1. November konnten so 18 Forstinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung ihre Ernennungsurkunde in Empfang nehmen. Zeitgleich mit 5 durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingestellten Kollegen werden sie in einem einjährigen Vorbereitungsdienst ihr Wissen aus dem forstlichen Hochschulstudium in den Forstbetrieben des Landes praxisnah anwenden und vertiefen können. Sie werden dazu vom Ministerium über ganz Niedersachsen verteilt den Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten zur Ausbildung zugewiesen.

Eine praxisnahe Ausbildung und Mitarbeit in einer Revierförsterei und im Forstamtsbüro soll auf die künftige Tätigkeit als Försterinnen und Förster in den öffentlichen Forstbetrieben und -verwaltungen vorbereiten. Spätere berufliche Einsatzmöglichkeiten bestehen vor allem in der Leitung von Forstrevieren oder als Spezialisten beispielweise in den Bereichen Naturschutz und Waldökologie, Waldpädagogik und Umweltbildung, Forstmaschineneinsatz oder Wegebau. Aber auch viele Verwaltungstätigkeiten der mittleren Leitungsebene gehören inzwischen zum Berufsfeld.

Die zu erwartende demografische Entwicklung wird sich auch im Forstbereich sehr bald auswirken. In vielen Forstbetrieben und -verwaltungen werden in den kommenden Jahren aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Belegschaft sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter altersbedingt in den Ruhestand gehen. Daher ist es wichtig, rechtzeitig zu reagieren und für eine ausreichende Zahl an vielseitig ausgebildeten und flexibel einsetzbaren Nachwuchskräften zu sorgen. die sich um frei werdende Stellen bewerben können. Diese haben dann nach erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst eine sehr gute Chance auf einen interessanten Arbeitsplatz.

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