Wald und Forstwirtschaft im Dresdner Raum (1945-1991)

978-3-941300-83-5Ein Beitrag zur Geschichte des Staatlichen  Forstwirtschaftsbetriebes Dresden  von Manfred Fleischer

Zum Geleit (von H. Bergmann)
Über zwanzig Jahre nach der politischen Wende legt Dr. Manfred Fleischer eine umfangreiche Betriebsgeschichte des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes (StFB) Dresden vor, in der auch die Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft nach dem Ende des 2.
Weltkrieges bis zur Gründung des StFB im Jahre 1952 forstgeschichtlich dokumentiert ist.

Den StFB Dresden habe ich als junger und letzter Betriebsdirektor vom 1.
September 1985 bis 30. Juni 1991 geleitet. Mir ist es deshalb ein
persönliches Bedürfnis, Dr. Manfred Fleischer an dieser Stelle für die
Erstellung dieser Dokumentation zu danken. Beharrlich und mit langem
Atem hat er Material gesichtet und auch ehemalige Kollegen befragt.
Besonders wichtig erscheint mir die Darstellung der Jahre 1989 bis 1991.
Dazu bestehen zwar bereits Publikationen. Wenn man aber wie ich in
diesem Zeitraum ca. 540 Beschäftigter „abwickeln“ musste, sieht man
diese Zeit mit besonders großen Emotionen. Viele der im Forstbetrieb
Beschäftigten, insbesondere in den „Nebenbetrieben“, wurden
„privatisiert“. Einige fanden keinen Zugang in die neue Forststruktur
und mussten sich beruflich neu orientieren. Positiv war, dass die
forstliche Flächenstruktur, insbesondere die Forstreviere, zunächst
weitergeführt wurde. Insofern war eine wichtige Voraussetzung für einen
Neubeginn geschaffen.

Mit der vorliegenden Betriebsgeschichte können sich interessierte
ehemalige Angehörige des StFB Dresden, die Forstleute anderer Betriebe
und Einrichtungen, aber auch historisch aufgeschlossene Personen von
außerhalb der Forstwirtschaft die vergangene Zeit nicht nur in ihren
Köpfen, sondern nun auch in geschriebener Form in Erinnerung rufen.

Dem Verfasser dafür nochmals Dank und große persönliche Anerkennung!

Bibliographische Angaben:
ISBN: 978-3-941300-83-5
Umfang: 280 Seiten
Format: 17×22 cm
Preis: 19 Euro

Eine Leseprobe finden Sie auf der Homepage: www.forstbuch.de