Wald und Forstwirtschaft im Dresdner Raum (1945-1991)

978-3-941300-83-5Ein Beitrag zur Geschichte des Staatlichen  Forstwirtschaftsbetriebes Dresden  von Manfred Fleischer

Zum Geleit (von H. Bergmann)
Über zwanzig Jahre nach der politischen Wende legt Dr. Manfred Fleischer eine umfangreiche Betriebsgeschichte des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes (StFB) Dresden vor, in der auch die Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft nach dem Ende des 2.
Weltkrieges bis zur Gründung des StFB im Jahre 1952 forstgeschichtlich dokumentiert ist.
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Verwaltungsreform spart am falschen Ende

Landesregierung darf sich ihrer Verantwortung nicht entziehen

Stuttgart, 22.08.2013: Die Landesregierung will das Leitungspersonal der Forstbehörden jetzt in die Kreishaushalte abschieben, um im eigenen Haushalt geringfügig besser dazustehen. Zu kurz gedacht, meint die Forstkammer Baden-Württemberg, denn eine landeseinheitliche Forstpolitik werde damit faktisch unmöglich. Während der gesellschaftliche Anspruch an den Wald ständig wachse, werde die Steuerungskompetenz in diesem Bereich weitgehend aufgegeben.

„Obwohl im Koalitionsvertrag eine aufgabengerechte Stärkung der Forstverwaltung vereinbart ist, führen die jetzigen Reformbestrebungen ins genaue Gegenteil“, konstatiert Philipp Schomaker, stellvertretender Geschäftsführer der Forstkammer, und fügt an: „Die Frage, welche Dienstleistungen den Waldeigentümern zu welchen Konditionen angeboten werden, darf auch künftig nicht von der Kreiszugehörigkeit abhängig sein.“

Aus Sicht der Waldbesitzer stehen vor allem überregionale Themen, wie die Stärkung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse im Privatwald, auf dem Spiel. Sie sehen deshalb die Umsetzung der gesellschaftlichen Ziele im Wald insgesamt gefährdet. Die Landesregierung dürfe sich ihrer Verantwortung hier nicht einfach entziehen.

Forstkammer Baden-Württemberg

 

Grüne Bundes- und Landespolitiker legen Bund-Länder-Programm Wald- und Holzwirtschaft vor

Behm: Zielkonflikte zwischen Holznutzung und Waldnaturschutz nur mit integrierten Konzepten zu lösen

Mehrere Bundes- und Landespolitiker von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben ein „Bund-Länder-Programm Wald- und Holzwirtschaft“ vorgelegt, mit dem sie darlegen, welche Maßnahmen aus bündnisgrüner Sicht im Bereich der Waldpolitik in Bund und Ländern ergriffen werden sollten.

„Der bestehende Zielkonflikt zwischen Holznutzung und Waldnaturschutz darf weder einseitig zugunsten der Holznutzung noch des Naturschutzes gelöst werden,“ fordert Cornelia Behm, Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Eine maximierte Holzproduktion ohne jede Rücksicht auf den Naturschutz ist keine sinnvolle Option – genauso wenig wie ein Naturschutz, der sich nicht darum schert, dass eine Wirtschaft und Gesellschaft, die den Rohstoff Erdöl nach und nach ersetzen muss, auf Holz angewiesen ist. Wir brauchen daher eine Wald- und Holzpolitik, die ökologische und ökonomische Aspekte sinnvoll integriert. Dafür legen wir mit dem vorliegenden Bund-Länder-Programm Holz- und Forstwirtschaft ein umfassendes Konzept vor, das neben waldpolitischen auch energie- und ressourcenpolitische Forderungen enthält.“
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Niedersachsen führt bleifreie Jagd im Landeswald ein

Minister Meyer: „Land übernimmt Vorreiterrolle – Umstellung auf alternative Munition trägt zum Natur- und Verbraucherschutz bei“

Ab dem 1. April 2014 wird die Jagd auf rund 330.000 Hektar im niedersächsischen Landeswald nur noch mit bleifreier Munition ausgeübt werden.

Dazu sagt Forstminister Christian Meyer: „Ich bin mir mit den Niedersächsischen Landesforsten einig, dass die Umstellung auf bleifreie Munition weitere Verbesserungen für den Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz bringen wird. Wir gehen davon aus, dass die Einführung bleifreier Munition im Landeswald auch Signalwirkung für andere Bereiche entfaltet. Nach jahrelangen Diskussionen und ständigen Weiterentwicklungen in der Ballistik, halten wir die Zeit für den Umstieg auf bleifreie Jagdmunition für reif. Dieses Ziel haben wir auch bei diversen Veranstaltungen mit Jägerinnen und Jägern angekündigt. Wir begrüßen die Offenheit und Aufgeschlossenheit vieler Jägerinnen und Jäger für diesen nicht einfachen Schritt. In einigen Revieren in einigen Ländern oder etwa bei der Jagd über Wasser ist die bleifreie Jagd bereits seit langem gängige Praxis.“ Weiterlesen

Landwirtschaftsminister: 30.000 Hektar Wald in M-V sind naturbelassen

„Das Ziel der Forstpolitk in Mecklenburg-Vorpommern ist ein multifunktionaler Wald, der gleichzeitig und nachhaltig ökonomische, ökologische und soziale Funktionen erfüllt“, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der Tagung des Forstvereins M-V e.V. und der Landesforst am 4. April in Ludwigslust. Insgesamt 540.000 ha Waldfläche gibt es in M-V. Seit Mitte der 90er Jahre konnte sie um ca. 500 ha pro Jahr vergrößert werden. Weiterlesen

Waldnutzung und Waldschutz sollten im Einklang sein

LNV fordert Gesetz zu naturnaher Waldwirtschaft

20.03.2013. Der LNV macht sich für eine Verpflichtung zur naturnahen Bewirtschaftung der Wälder stark. Nur ein gesunder Wald ist dem Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände zufolge widerstandsfähig gegen Schädlinge und Wettereinflüsse, sichert die Artenvielfalt und ermöglicht eine nachhaltige Holzwirtschaft. Weiterlesen

Mecklenburg-Vorpommern: Zustand der Wälder wieder leicht verbessert

Nr. 047/13 – 26.02.2013 – LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

„Der Gesundheitszustand der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert“, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am Dienstag bei der Bekanntgabe der Waldzustandserhebung für das Jahr 2012. „Damit befinden wir uns in guter Gesellschaft der norddeutschen Nachbarländer.“

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Waldzustandsbericht 2012 – Umweltminister Habeck: „Die Wälder in Schleswig-Holstein sind insgesamt in einem guten Zustand“

DC4300 Digital CameraDer Zustand von Schleswig-Holsteins Wäldern hat sich in diesem Jahr weiter verbessert. Das geht aus dem Waldzustandsbericht hervor, den das Umweltministerium heute (18. Dezember 2012) veröffentlicht hat. Die sogenannte Kronenverlichtung – der Indikator für das Ausmaß der Waldschädigung – ging im Durchschnitt von 20 Prozent im Jahr 2011 auf 16 Prozent zurück. Die Bäume verloren also weniger Blätter oder Nadeln als im Vorjahr. Damit hat sich der Zustand der Wälder seit 2004, wo mit 24 Prozent das höchste Kronenverlichtungsniveau des gesamten Beobachtungszeitraums gemessen wurde, kontinuierlich verbessert. „Den Wäldern in Schleswig-Holstein geht es insgesamt gut. Wir müssen uns aber weiterhin anstrengen, um sie gesund zu halten“, sagte Umweltminister Robert Habeck.
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Waldzustandsbericht 2012: Wald erholt sich leicht, aber keine Entwarnung in Sicht

 

 

 

Minister Remmel: „Eiche bleibt Sorgenkind des Waldes“ – Bodenbelastung nimmt ab

Der Waldzustandsbericht 2012 zeigt, dass sich der Zustand des Waldes in NRW in diesem Jahr wieder etwas erholt hat. Im Zehn-Jahresvergleich waren die Werte nur im Jahr 2009 besser. „Auch wenn wir in diesem Jahr eine leichte Erholung feststellen konnten, können wir mit Blick auf die längerfristigen Vergleiche keine Entwarnung geben“, so Umweltminister Johannes Remmel. „Die Werte sind noch immer besorgniserregend. Wir haben heute mehr als doppelt so viele Bäume mit starken Schäden wie zu Beginn der Aufzeichnungen vor etwa 30 Jahren. Der Klimawandel und die damit einhergehenden Wetteränderungen machen unserem Wald stark zu schaffen.“

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Veröffentlicht unter Forst